..
Suche

Personensuche
Veranstaltungssuche
Katalog der UB Siegen

Regelungen für Beamtinnen und Beamte

Ansprechpartnerinnen in der Personalverwaltung: 

Imke Grabe (Dipl. Jur.) 0271 / 740 – 4820 und Anita Grenzer-Liebsch 0271 / 740 – 4830

Landesbeamtengesetz (LBG)

Gesetzestext

Rechtsverordnung

Mutterschutz

Im Wesentlichen stimmen die Regelungen für Beamtinnen mit den Bestimmungen für Arbeinehmerinnen überein (vgl. Kapitel "Mutterschutz" und "Elternzeit" unter Bestimmungen, die für alle Beschäftigten gelten). Beamtinnen erhalten während der Schutzfrist vor und nach der Entbindung kein Mutterschaftsgeld, es werden ihnen in dieser Zeit die Dienstbezüge weitergewährt. 

Teilzeitbeschäftigung (§66 LBG)

Teilzeitbeschäftigung aus familiären Gründen ist nach § 66 LBG für Beamtinnen und Beamte auf Antrag im Umfang von bis zu 30 Stunden wöchentlich zu bewilligen. Die Teilzeitbeschäftigung muss mindestens die Hälfte der regelmäßigen Dienstzeit betragen, "wenn zwingenden dienstliche Belange nicht entgegenstehen". Die Teilzeitbeschäftigung kann auch weniger als die Hälfte (aber mindestens ein Viertel) der regelmäßigen Arebeitszeit umfassen, "wenn dies im Interesse des Dienstherrn liegt".

Beurlaubung aus familiären Gründen

Nach § 71 Landesbeamtengesetz (LBG) ist eine Beurlaubung bis zu drei Jahren mit der Möglichkeit zur Verlängerung möglich, wenn mindestens ein Kind unter 18 Jahren betreut wird oder ein nach ärztlichem Gutachten pflegebedürftiger sonstiger Angehöriger tatsächlich betreut oder gepflegt wird und "wenn zwingende dienstliche Gründe nicht entgegenstehen". Dabei ist eine Beurlaubung aus familiären Gründen auf maximal 12 Jahre begrenzt.