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Mutterschaftsgeld

Es handelt sich dabei um eine Lohn- / Gehaltsersatzleistung für ArbeiterInnen und Angestellte während der gesetzlichen Mutterschutzfristen.

(Auch geringfügig) Beschäftigte, die freiwillig oder pflichtversichert in einer gesetzlichen Krankenkasse sind und Anspruch auf Krankengeld haben, erhalten während der Schutzfristen einkommensabhängiges Mutterschaftsgeld bis zu 13 Euro kalendertäglich von ihrer Krankenkasse. Die Differenzen zum vorherigen durchschnittlichen Nettoentgelt der letzten drei Monate vor der Geburt zahlt der Arbeitgeber. Das Mutterschaftsgeld wird auf das Elterngeld voll angerechnet.

Antragstellung bei der Krankenkasse, frühestens 7 Wochen vor Entbindungstermin (Attest des Frauenarztes notwendig).

Familien- oder privatversicherte Personen bzw. versicherungsfrei beschäftigte studentische Hilfskräfte, die zu Beginn der Schutzfrist in einem Arbeitsverhältnis stehen, erhalten Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt, max. 210 Euro. Dieses vom Bundesversicherungsamt ausgezahlte Geld wird nicht auf das Elterngeld angerechnet, da es sich dabei nicht um eine Entgeltersatzleistung handelt.

Auch geringfügig Beschäftigte erhalten den Zuschuss des Arbeitgebers, wenn Ihr Einkommen vor der Geburt mehr als 390 € monatlich betrug.

Läuft ein befristetes Arbeitsverhältnis während der Schutzfristen aus, so werden dennoch sowohl das Mutterschaftsgeld als auch die eventuelle Aufstockung bis zum Ende der Frist in Höhe des zustehenden Krankengeldes weitergezahlt.


http://www.mutterschaftsgeld.de/