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    Erläuterung zur Verwendung der Studienbeiträge des FB 3



    Sehr geehrte Studierende,

    es sind Gerüchte im Umlauf, dass der Fachbereich 3 abenteuerliche Summen an nicht verwendeten (und daher natürlich: nicht gebrauchten) Studiengebühren auf seinen Konten liegen habe. Die Rede ist von 645.883 €. An diesen Gerüchten ist – nichts dran.

    Für seinen Etat insgesamt ist dem Fachbereich 3 für das letzte Haushaltsjahr vom Kanzler (10.5.2010) eine "Punktlandung" bescheinigt worden. Ebenso verantwortlich, knapp und punktgenau kalkuliert wird mit Ihren Studienbeiträgen umgegangen. Sämtliche Studienbeiträge investiert unser Fachbereich in Personal, das zur Verbesserung der Lehre eingestellt wird.

    In diesem Sinn haben wir von der o.g. Summe 65 % (ca. 420.000 €) durch laufende Verträge bereits festgelegt. Die restlichen 35 % sind zwar noch nicht festgelegt. Aber sie sind konkret verplant – das heißt, dass hier beispielsweise Neuausschreibungen durchgeführt werden müssen, weil die Verträge des bisherigen Personals auf diesen Stellen nicht verlängert werden können. Insofern bauen sich die Studienbeiträge nicht anders als in der Art schrittweise ab, wie in der PDF-Datei "Studienbeitraege_2010ff" dargestellt.

    Muss man hinzufügen, dass die Verausgabung von Mitteln für Lehrende – mit entsprechenden tariflichen Vertragslaufzeiten usw. – sich vom sofortigen Bezahlen der beim Bäcker gekauften Brötchen unterscheidet? Nein.

    Mit alldem soll keineswegs gesagt sein, dass die Verantwortlichen des FB 3 Fans der Studienbeitragsregelung sind. Was wir aber sagen können, ist: dass ein Studium in der jetzt gegebenen Qualität ohne die entsprechenden Mittel nicht möglich wäre.

    Mit freundlichen Grüßen

    Georg Stanitzek, Dekan, im Mai 2010

     

    Verwendungsnachweis Studienbeiträge