Installation von Windows
Ziel ist dieses Artikels ist es, dass der Leser eine
Installation von Windows aus unserem MSDN AA Programm
durchführen kann.
Soll eine parallel Installation von Linux und Windows durchgeführt werden, sollte die Installationsreihenfolge beachtet werden. Erst Windows, dann Linux.
Hierfür wird folgendes benötigt:
Soll eine parallel Installation von Linux und Windows durchgeführt werden, sollte die Installationsreihenfolge beachtet werden. Erst Windows, dann Linux.
- Installation von DVD
- Installation vom USB-Stick
- Installation des Betriebssystems
- Datenpartition und weitere Benutzer anlegen
Installation von DVD
In diesem Bereich wollen wir die Vorbereitungen zur Installation DVD durchführen.Hierfür wird folgendes benötigt:
- Das Installationsmedium des Betriebssystems als ISO-Datei auf der Festplatte.
- Ein Programm, welches den Inhalt obiger ISO-Datei zu DVD bringt.
- Computer/Notebook, welcher von DVD booten kann.
- Netzwerk und Raid/SATA/AHCI-Treiber auf DVD bzw. USB-Stick
Vorbereitung der DVD
Da es viele verschiedene Programme zum Erstellen von DVDs gibt, kann ich hier
nur die Grundsätze aufführen. Zum Brennen von DVDs kann man zwischen mehreren
Arten von DVDs auswählen, z.B. Daten-, Multimedia- (Musik, Video) oder Image
(Nero) bzw. Iso-File (CDBurnerXP). Da wir eine ISO-Datei haben, wird
die Option Image/Iso-File brennen ausgewählt. Für die Brenngeschwindigkeit
beim Erstellen der DVD sollte die kleinste, gemeinsame Geschwindigkeit des
Rohlings und des Brenners gewählt werden.
Weiter geht es im Kapitel: Installation des Betriebssystems
Installation vom USB-Stick
In diesem Bereich wollen wir die Vorbereitungen zur Installation über einen
USB-Stick durchführen.
Hierfür wird folgendes benötigt:
Hierfür wird folgendes benötigt:
- Bootfähiger USB-Stick mindestens 4GB
- Computer/Notebook, welcher obigen USB-Stick als Bootfähiges Medium erkennt.
- Das Installationsmedium des Betriebssystems als ISO-Datei auf der Festplatte.
- Das Programm 7-Zip, für Windows.
Vorbereitung des USB-Sticks
Damit von einem USB-Stick gebootet werden kann, sollte dieser ein Dateisystem
FAT32 vorweisen. Dies wollen wir nun auf den Stick erzeugen:
- Stecken Sie den Stick in einen freien USB-Anschuß direkt am Computer.
Wird der Stick erkannt, sichern Sie zuerst alle Daten auf diesem, da er im nächsten Schritt formatiert wird.
- Linux:
- Aushängen des USB-Sticks:
z.B. sudo unmount /media/<usb-stick> - Aufruf von gparted und Auswahl des USB-Sticks (GParted->Laufwerke->)
- Alle Partitionen auf dem Stick löschen.
- Über Laufwerk eine MS-Dos Partitionstabelle erstellen
- Über Neue Partition eine primäre Partition mit maximaler Größe und einem FAT32 Dateisystem hinzufügen.
- Bis jetzt wurde am USB-Stick nichts verändert. Mit einem Klick auf den Grünen Hacken, werden die obigen Veränderungen übernommen.
- Wurden die Veränderungen erfolgreich durchgeführt, die neue
Partition markieren und in Partition->Markierung bearbeiten
den Punkt boot setzten.
- Über Start -> Ausführen das Windows-Konsolen-Programm cmd.exe suchen und mit Administratorrechten (Rechts-Klick -> Als Administrator ausführen) starten.
- Das Programm diskpart.exe
starten

- lis dis Alle Laufwerke anzeigen
- sel dis 3 Laufwerk 3 (USB-Stick) auswählen
- lis par Partitionen des
USB-Stick anzeigen
- sel par 1 Partition 1 auswählen
- format fs=FAT32 LABEL="Windows
7"QUICK OVERRIDE Die Partition wird mit einem FAT32 Dateisystem
schnellformatiert.
- active Partition wird zum Booten aktiv gesetzt
- exit diskpart.exe beenden
- Aushängen des USB-Sticks:
Kopieren der Installationsdateien
Das Kopieren der Installationsdateien funktiontiert am Besten mit dem Packer 7-Zip, welches eigentlich zum komprimieren und dekomprimiern von Dateien gedacht ist.
Vorgehensweise ist einfach: Als zu entpackende Datei wählt man in 7-Zip die ISO-Datei, als Ziel den USB-Stick.
Weiter geht es im Kapitel: Installation des Betriebssystems
Installation des Betriebssystems
An dieser Stelle möchte ich nur eine grobe Anleitung geben, da jeder Computer
und jedes Notebook anders ist und ich an dieser Stelle auf die einzelnen
Handbücher oder Tante Google verweisen möchte, wo die Installation
entsprechend beschrieben wird. Sollten trotzdem Unsicherheiten bestehen, kann
man sich auch an unsere Fachmänner wenden.
Weiter werde ich mich auf die Installation von Windows beschränken, da viele Linux-Distributionen sich auch aus einer Live-Version heraus installieren lassen und man seinen Computer mittels dieses Live-CD-USB-Sticks auch auf Kompatibilität testen kann.
Weiter werde ich mich auf die Installation von Windows beschränken, da viele Linux-Distributionen sich auch aus einer Live-Version heraus installieren lassen und man seinen Computer mittels dieses Live-CD-USB-Sticks auch auf Kompatibilität testen kann.
- Backup, Backup, Backup!!! Spätestens an dieser Stelle sollte man von seinen Daten eine Sicherung ziehen.
- Nun sollte man die passenden Windows Treiber zu seinem Computer von der
Herstellerseite herunterladen. Gerade bei Notebooks sollte man sich die
genaue Produktbezeichung und Seriennmmer notiert haben um nicht den
falschen Treiber zu erwischen. Ein Blick mit einem Hardware-Analyse-Tool
wie HWiNFO unter die
Motorhaube kann nicht schaden.
Wichtig, wenn auf der Treiber-CD keine passenden Treiber sind:
Dann sollte man mindestens die Netzwerktreiber (Lan und/oder W-Lan) herunterladen. Werden RAID/SATA/AHCI-Treiber als Diskettenversion für die Festplatte angeboten, sollte man diese unbedingt ebenfalls herunterladen. Diese werden benötigt, wenn Windows während der Installation keine Festplatten erkennt. - Nun legt man auf dem USB-Stick einen neuen Ordner "Treiber" an. In diesen
entpackt man die oben heruntergeladenen Treiber in einzelne Unterordner.
Kopieren reicht insbesondere für die Festplattentreiber nicht aus!!! - Nun kann man mit der Installation beginnen. D.h. Rechner neu starten.
- Während der Initialisierung der Hardware, erkennbar z.B. durch ein Herstellerbild (Splash-Screen), muß nun die Taste für die Auswahl des Bootmediums gedrückt werden. Welche dies ist erfährt man während der Initialisierung oder im Handbuch. In seltenen Fällen muß die Boot-Reihenfolge im BIOS geändert werden, wie dies geschieht erfährt man ebenfalls im Handbuch. Muß man die Bootreihenfolge ändern, muß diese bei dem ersten Neustart während der Installation wieder zurückgesetzt werden.
- Während der Installation wird als erstes nach Ländereinstellungen gefragt, diese sind auf Deutschland eingestellt. Bei einigen Versionen kann die Ländereinstellung nach der Installation in der Systemsteuerung geändert werden.
- Installationsart: Hier sollte Benutzerdefiniert gewählt werden.
- Installationsort: Hier wählt man die Festplatte/Partition, in die
Windows installiert werden soll.
- Sollte an dieser Stelle keine Festplatten oder die gewünschte nicht angezeigt werden, muß nun der oben angesprochene Treiber über Treiber laden nachgeladen werden.
- Mit dem Punkt Laufwerksoptionen können die
Partionen der Festplatte geändert werden. Möchte man eine getrennte
Partition für seine Daten haben, kann man diese hier anlegen. Man
sollte nur beachten, dass die Partition für Windows ausreichend groß
dimensioniert wird. (Mein Erfahrungswert z.Z. mind. 70GB
OS+Programme).
Besitzer von Notebooks und Komplettrechnern sollten die hier auftauchenden Recovery-Partitionen nur dann löschen, wenn das Gerät außerhalb der Garantie ist oder ohne Betriebssystem geliefert wurde.
- Eingabe des Benutzer- und Computernamens. Wer sich für eine getrennte Datenpartition entschieden hat oder mit eingeschränkten Rechten arbeiten möchte sollte hier ein Administratorkonto einrichten.
- Sichere Passwörter sind mind. 8 Zeichen lang, Alpha-Nummerisch mit Sonderzeichen, wobei Umlaute in einigen Programmen Probleme bereiten können.
- Produktkey kann man jetzt schon eintragen, wer allerdings kurzfristig noch Änderungen an der Hardware durchführt, sollte diesen später über die Systemsteuerung eintragen. Man hat nach der Installation noch einige Tage Zeit.
- Netzwerk: Wurde eine W-Lankarte erkannt kann man nun die Zugangsdaten eingeben.
- Netzwerkstandort: Für Notebooks oder Arbeitsplatzrechner sollte das Arbeitsplatznetzwerk gewählt werden.
- Ist die Installation abgeschlossen sollten nun fehlende Netzwerk-Treiber installiert werden.
- Danach sollten Updates und fehlende Treiber über die Windows-Updatefunktion geladen werden.
Datenpartition und weitere Benutzer anlegen
An dieser Stelle möchte ich beschreiben, wie man eine zusätzliche
Datenpartition unter Windows anlegt, den Standardpfad für das
Benutzerverzeichnis (Dokumente und Einstellungen) verändert und anschließend
den Hauptbenutzer anlegt.
Datenpartition:
- Der Aufruf der Computerverwaltung geschieht über:
Start–> System–> Verwaltung –> Computerverwaltung - Hier begibt man sich zuerst in die Datenträgerverwaltung.:
- Man sieht mehrere Datenträger z.B. DVD oder Datenträger 0.
- Auf der Festplatte (meist Datenträger 0) sollten nun zwei Bereiche
markiert sein.
Blau: Partitioniert, Schwarz: Frei - Rechtsklick in den Schwarzen Bereich. Es wird ein "Neues einfaches
Volumen" erzeugt. Es können alle Einstellungen mit "Weiter"
übernommen werden, nur sollte die Bezeichnung des Volumens dem Zweck
angepaßt werden. Bei neuen Festplatten kann kann auch ein Hacken bei
"Schnellformatierung" gemacht werden. Ältere Festplatten sollten
langsamer formatiert werden, um defekte Sektoren zu ersetzen.
Möchte man mehrere Partitionen anlegen, muß man auf der ersten Seite die Größe der Partition verkleinern, denn standardmäßig wird hier der maximale Wert von Windows eingetragen. - Standardmäßig vergibt Windows den nächsten freien Buchstaben als Laufwerksbezeichner, was bei heutigen PCs unglücklich ist. Also müssen wir die Bezeichner umordnen. Dies geschieht am Einfachsten von hinten nach vorne. D.h. um "D" einem andern Laufwerk zu zuordnen zu können, muß das bisherige Laufwerk "D" nach "E" umbenannt werden u.s.w.. Somit fängt man am Besten mit dem höchsten Bezeichner an und gibt diesem Laufwerk einen freien Buchstaben. Hat man sich so bis "D" hochgehangelt ist man mit der Partitionierung fertig.
Benutzerverzeichnis:
- Aufrufen des Programms "regedit" über Start-> "regedit"
- Anschließen sucht man über den Pfad
HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\
Windows NT\CurrentVersion\ProfileList
dort können nun die Schlüssel geändert werden, z.B.:
Public –> D:\Public
ProfilesDirectory –> D:\ - Hiernach werden alle neuen Benutzer im Laufwerk "D" angelegt.
Es sollte nun ohne Neustart zum Punkt weitere Benutzer anlegen gegangen werden.
- Erneut wird die Computerverwaltung aufgerufen. Siehe oben.
- Diemal rufen wir die Benutzerverwaltung auf:
Lokale Benutzer und Gruppen–> Benutzer - Es sollte neben den Standardbenutzern (Administrator, Gast) auch der erste Benutzer eingetragen sein.
- Man sollte zur Sicherheit dem Benutzer "Administrator" mittels Rechtsklick ein Kennwort zuordnen.
- Mittels Rechtsklick in den leeren Bereich kann nun ein neuer Benutzer
angelegt werden.
Der Dialog ist selbsterklärend. Es wird empfohlen ein sicheres Kennwort zu vergeben, anschließend kann man den Haken "Benutzer muß Kennwort..." entfernen und bei "Kennwort läuft nie ab" setzen. Ansonsten wird man beim ersten Anmelden bzw. alle 30 Tage um ein neues Kennwort gebeten. - Ist der Benutzer angelegt gelangt man über einen Rechtsklick auf diesen zu dem Menüpunkt "Eigenschaften". Hier wählt man den Reiter "Mitglied von".Standard ist die Gruppe "Benutzer". Über den Knopf "Hinzufügen zu" kann der Benutzer zu einer weiteren Gruppe hinzugefügt werden.
- Wir geben dem Benutzer nun Administrations-Rechte. Kick auf "Hinzufügen zu" und in das Feld "Administratoren" eintragen. Klick auf den Knopf "Name überprüfen" und alles übernehmen.
- Alle Fenster und Dialoge schließen und abmelden. Nun kann man sich mit dem neu angelegten Benutzernamen anmelden.
- Der erste Benutzer kann nun über die Benutzerverwaltung –>Benutzer–>Eigenschaften gesperrt oder gelöscht werden.
Tip: Mit dem Programm "netplwiz" kann der Anmeldedialog geändert werden, d.h.
man kann auch das automatische Anmelden eines Benutzers konfigurieren.

