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Konferenz „Challenges to European Welfare Systems“ - 11.-13. April 2013
Die Zukunft der Europäischen Wohlfahrtssysteme
Spätestens seit Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2007/2008 wird die Nachhaltigkeit europäischer Wohlfahrtssysteme immer wieder auf eine neue Bewährungsprobe gestellt: Neben der Krise, die die finanziellen Rahmenbedingungen europäischer Wohlfahrtssysteme erheblich verändert hat, ergeben sich auch durch den demographischen Wandel, Fragen der Legitimität wohlfahrtsstaatlicher Veränderungen sowie vor dem Hintergrund von Regionalisierungs- und Fragmentierungsprozessen und auch durch ein verändertes Selbstverständnis in den Wohlfahrtsstaaten zu den Themen Verteilungsgerechtigkeit und Chancengleichheit eine ganze Reihe von neuen Herausforderungen, auf die politische und ökonomische Antworten in den europäischen Wohlfahrtsstaat gesucht werden müssen.
Vor diesem Hintergrund trafen vom 11. bis 13. April 42 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus allen EU-Mitgliedsstaaten und fünf EU-Beitrittsländern zu der Konferenz „Challenges to European Welfare Systems“ im Haus Patmos in Siegen zusammen. Thema waren die aktuellen Herausforderungen sowie die mittel- und langfristigen Entwicklungsperspektiven der Europäischen Wohlfahrtsstaaten. Daneben war das gemeinsames Ziel der Konferenzteilnehmer die Verabredung von Folgepublikationen zu den bisherigen Veröffentlichungen und Beratungen über mögliche Projekte und die weitere Zusammenarbeit. Die Konferenz verlief in außerordentlich kollegialer, offener und produktiver Atmosphäre.
Vor diesem Hintergrund trafen vom 11. bis 13. April 42 Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus allen EU-Mitgliedsstaaten und fünf EU-Beitrittsländern zu der Konferenz „Challenges to European Welfare Systems“ im Haus Patmos in Siegen zusammen. Thema waren die aktuellen Herausforderungen sowie die mittel- und langfristigen Entwicklungsperspektiven der Europäischen Wohlfahrtsstaaten. Daneben war das gemeinsames Ziel der Konferenzteilnehmer die Verabredung von Folgepublikationen zu den bisherigen Veröffentlichungen und Beratungen über mögliche Projekte und die weitere Zusammenarbeit. Die Konferenz verlief in außerordentlich kollegialer, offener und produktiver Atmosphäre.
Am Freitag wurde in einstündigen Diskussionsrunden auf der Basis von Arbeitspapieren, die von den Teilnehmern im Vorfeld aus jeweils nationaler Perspektive geschrieben und zirkuliert wurden, über die thematischen Blöcke gesprochen, die die Entwicklung der Wohlfahrtssysteme zentral beeinflussen. Dabei wurde deutlich, dass die Finanz- und Schuldenkrise in ihren unterschiedlichen Aspekten das bestimmende Thema in den verschiedenen Staaten ist. Aber auch die Legitimität der Wohlfahrtssysteme und die Chancen und Risiken, die in der augenblicklichen Umbruchsituation verborgen liegen, wurden thematisiert.
Am Samstag wurden die einzelnen Themenblöcke in Kleingruppen konkretisiert, um eine gemeinsam definierte Basis für die weitere Zusammenarbeit zu entwickeln. FoKoS-Geschäftsführer PD Dr. Simon Hegelich sprach von einer „herausragenden Gruppe“, die sich zur Tagung in Siegen zusammengefunden hatte und zeigt, dass sich das FEWS-Netzwerk in der europäischen Wohlfahrtsforschung einen eigenständigen Platz erobert hat.



