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Paper von Wahl et al. zu Meeresspiegeländerungen in der Nordsee in Earth Science Reviews erschienen

 

Änderungen des Meeresspiegels zählen zu den wahrscheinlichsten Konsequenzen eines sich verändernden Klimas. Dies kann fatale Folgen für die dicht besiedelten und tiefliegenden Gebiete, wie sie insbesondere entlang der Nordseeküste zu finden sind, nach sich ziehen. Da die regionalen Meeresspiegeländerungen in der Nordseeregion in den letzten Jahren und Jahrzehnten oft nur auf sehr lokaler Ebene untersucht wurden, haben sich die Autoren der nun erschienen Veröffentlichung „Observed mean sea level changes around the North Sea coastline from 1800 to present“ der Thematik erneut gewidmet, mit dem Ziel die regionalen Änderungen in der Nordsee unter Berücksichtigung aller heute verfügbaren Daten zu Beschreiben und zu verstehen.
Initiiert durch Dr. Thomas Wahl, derzeit Postdoc am FoKoS und der University of South Florida, und Prof. Jürgen Jensen, Sprecher der Arbeitsgruppe Zivile Sicherheit, hat sich bereits im Jahr 2011 ein Konsortium von Wissenschaftlern aus den führenden Instituten auf dem Gebiet der Meeresforschung aus verschiedenen Nordseeanrainerstaaten zusammengefunden: Deutschland (Uni Siegen, Helmholtz Zentrum Geesthacht), Frankreich (Université de la Rochelle), Niederlande (Deltares), England (National Oceanography Center und University of Southampton).
Koordiniert durch Dr. Wahl konnte das Vorhaben den Konsens über die aktuellen Erkenntnisse zu den stattfindenden Veränderungen im Nordseebecken darzustellen nun erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Es ist dabei gelungen die entsprechende Veröffentlichung in einer der höchst angesehensten Fachzeitschriften auf dem entsprechenden Forschungsgebiet zu platzieren. Die Ergebnisse werden auch die Basis für ein entsprechendes Kapitel zu Meeresspiegeländerungen in dem derzeit in der Erarbeitung  befindlichen Nordseeklimareport darstellen. Als Koordinator des Vorhabens hat Herr Dr. Wahl die Einladung erhalten als Autor an dem entsprechenden Kapitel mitzuwirken. Die neu entstandenen Kontakte sollen auch in Zukunft gepflegt werden und dazu beitragen die internationale Sichtbarkeit des FoKoS zu stärken.   

Hier finden Sie das Paper.