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Carl Friedrich Gethmann über den Problemtyp „Große gesellschaftliche Herausforderungen“

2015 hat der Wissenschaftsrat „Große gesellschaftliche Herausforderungen“ als neuen Problemtyp beschrieben. In seinem Aufsatz „Theoretische und Praktische Probleme transdisziplinärer Forschung angesichts kollektiver Handlungsprobleme von globaler Reichweite“ beschäftigt sich Carl Friedrich Gethmann nun mit der Frage, wie sich die Wissenschaften auf diesen neuen Problemtyp einstellen.

Es lassen sich gut 15 große gesellschaftliche Herausforderungen (z. B. die Klimaforschung) finden, bezüglich derer sich die Rechtfertigung einer Prioritätenliste schwierig gestaltet. Carl Friedrich Gethmann empfiehlt etwa statt einer neuen Wissenschaftskonzeption die Verbesserung der transdisziplinären Kooperation. Auch mit der Falsifizierbarkeit als Mittel epistemischer Qualitätssicherung bezüglich des Problemtyps „großer gesellschaftlicher Herausforderungen“ beschäftigt sich der Seniorprofessor des FoKoS in seinem Beitrag. Darüber hinaus fordert er mehr Bescheidenheit beim Vorbringen wissenschaftlicher Geltungsansprüche und die Anerkennung eines moderaten Dezisionismus politischen Handelns. Schließlich neigen manche Wissenschaftlicher dazu, sich selbst an die Stelle der Politik zu setzen.

Der Beitrag ist erschienen in: M. DECKER / R. LINDNER / ST. LINGNER / C. SCHERZ / M. SOTOUDEH (HGG.), „Grand Challenges“ meistern. Der Beitrag der Technikfolgenabschätzung, Baden-Baden 2018