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Frederike Oschinsky über bürgerschaftliches Engagement in einer Smart City

Die FoKoS-Mitarbeiterin sprach bei ihren Besuchen in Eindhoven und Sonderborg über die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger

Frederike Oschinsky besuchte im Rahmen des Projekts „Digitalisierungsstrategien für Kommunen“ exemplarische Vorreiterstädte in den Niederlanden und Dänemark. „Mit der fortschreitenden technologischen Entwicklung verändern sich zahlreiche Aspekte des geschäftlichen und sozialen Lebens. Diese müssen von öffentlicher Politik mitgedacht, gestaltet und umgesetzt werden, ohne die Bürgerinnen und Bürger aus den Augen zu verlieren“, fasst sie zusammen. Dabei gehe es nicht ausschließlich um die Erbringung möglichst guter Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch um Teilhabe und das kreative Mitwirken seitens der Einwohnerinnen und Einwohner.

Das AiREAS-Projekt, welches sich für eine nachhaltig gute Luftqualität in Eindhoven einsetzt und diese durch zahlreiche Sensoren im Stadtgebiet kontinuierlich misst, wurde beispielsweise ausschließlich von Bürgerinnen und Bürgern initiiert. Gründungsmitglied Jean-Paul Close betonte, dass die Akzeptanz dieser innovativen Ideen deshalb sowohl von führenden Politikern als auch in der Bevölkerung sehr hoch war. Viele übernahmen von sich aus Verantwortung und gingen als gutes Beispiel voran. Auch sei dann eine enge Zusammenarbeit unterschiedlichster Akteure entstanden: der Verwaltung und Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Bevölkerung. So schaffte man es, proaktiv zusammenzuarbeiten, Standpunkte zu kommunizieren und gemeinsam Lösungen für die Verbesserung der Luftqualität zu finden. Das Streben nach einer gesunden und sicheren Gesellschaft nennt Jean-Paul Close das Herzstück des Projekts.

Die nachhaltige Umgestaltung des öffentlichen Raums wird auch in Sonderborg angestrebt. Das Hauptziel sei eine nachhaltige, intelligente und ressourceneffiziente Stadtentwicklung, sagt Iben Nielsen, Projektmanagerin bei Sonderborg Forsyning. Gemeinsam mit der Wohnbaugenossenschaft habe man es beispielsweise geschafft, im bestehenden Wohngebäudebestand flächendeckend Niedrigenergieanalgen nachzurüsten. Gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben habe man ferner realisiert, die Mobilität durch den umfassenden Einsatz umweltfreundlicher Fahrzeuge und intelligenter Infrastruktur hundertprozentig nachhaltig zu gestalten. Die Einbeziehung aller relevanten Interessengruppen und der Einwohnerinnen und Einwohner in den Planungs- und Entscheidungsprozess sei stets ein Kernstück. Die Vorteile ressourceneffizienter Maßnahmen seien dabei schon Kindergartenkindern bewusst, da Bildungs- und Beteiligungsprogramme bereits bei den jüngsten Bürgerinnen und Bürgern ansetzten. „Es sollen schließlich unsere Bürgerinnen und Bürger selbst sein, die am meisten von der gesteigerten Lebensqualität und der Verbesserung der Infrastruktur und Wirtschaft unserer Stadt profitieren“, schließt Iben Nielsen.

Frederike Oschinsky setzte sich bei ihrem Besuch mit Herausforderungen und möglichen digitalen Entwicklungsmöglichkeiten in kleinen und mittelgroßen Kommunen auseinander. Am 3. Mai 2018 werden Ihre Eindrücke in die Ergebnispräsentation zu „Digitalisierungsstrategien für Kommunen“ einfließen und mit Vertreterinnen und Vertretern der Städte und Gemeinden Nordrhein-Westfalens diskutiert werden.