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Praxisworkshop mit NRW-Kommunen im FoKoS: Mit konkreten Schritten zur kommunalen Digitalisierungsstrategie

Digitalisierung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Unter dieser Maßgabe lud das FoKoS im Februar zu einem Praxisworkshop für Kommunen ein. Ziel der Veranstaltung war es, individuelle Möglichkeiten aufzuzeigen und die Umsetzung von Digitalisierungsstrategien wissenschaftlich zu fördern. Das FoKoS begleitet aktuell zahlreiche Kommunen auf dem Weg zum digitalen Wandel in Nordrhein-Westfalen.

Viele Kommunen in Nordrhein-Westfalen stehen noch am Anfang einer Digitalisierungsstrategie. Oftmals fehle etwa eine leitende Vision, um die Gestaltung des digitalen Wandels in der Kommune durchzuführen. Wie dieser Wandel in kürzester Zeit gelingen kann, stellte der Direktor des Forschungskollegs, Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves, mit seinem Team den Kommunen in einem Praxisworkshop vor.

„Wenn es um Digitalisierung in Deutschland geht, fällt leider häufig das Verb ‚verschlafen‘“, führte Björn Niehaves in den Workshop ein. Der Druck, zu handeln, nehme kontinuierlich zu. Doch ohne Strategie „einfach mal zu machen“ sei der falsche Weg. Projekte, eine strategische Verankerung sowie Führung und Kompetenz seien neuralgische Punkte bei der Digitalisierung. In diesen Punkten kann vieles richtig, vieles jedoch auch falsch gemacht werden kann. So sei über die Frage, wer innerhalb der Kommunen über Digitalisierungskompetenzen verfüge, oftmals noch nicht konsequent nachgedacht worden, lautete das Feedback der Teilnehmenden.

Mehr als die Hälfte aller Kommunen in Nordrhein-Westfalen haben Digitalisierungsstrategien auf der Agenda, lautet ein Ergebnis der FoKoS-Studie „Digitalisierungsstrategien für Kommunen“ (2018). Damit die Kommunen und Kreise von „Getriebenen“ zu „Treibern“ der Digitalisierung werden, präsentierte der Direktor des Forschungskollegs vier zentrale Schritte: Kompetenz-, Visions- und Projektentwicklung sowie Maßnahmenplanung sind wesentlich für die praktische Umsetzung von Digitalisierungsstrategien. Zentrale Fragen, etwa der Finanzierung oder Einbindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Strategieentwicklung, können gemeinsam mit dem Team des Forschungskollegs bearbeitet werden, so das Angebot von Niehaves.

„Wir wollen mit Ihnen weiter ins Gespräch kommen und die Relevanz unserer Forschungsarbeiten für die Verwaltungspraxis zeigen“, sagte Björn Niehaves. So bot der Praxisworkshop nicht nur Zeit, um über die Herausforderungen der Strategieentwicklung in der eigenen Kommune zu sprechen. Auch der Austausch mit den Experten*innen des Forschungskollegs sowie den anderen Kommunen über die Themen Visionsentwicklung, Digital-Kompetenzen, Zukunft der Arbeit und urbane Datenräume fand großen Zuspruch.

Tiefgreifende ökonomische und gesellschaftliche Veränderungen fordern die Entwicklungen von Städten, Gemeinden und Regionen immer stärker heraus. Um mit Dynamik und Innovationskraft den Herausforderungen von morgen zu begegnen, werden digitale Kommunen wichtiger denn je. Weil Erfahrung gut, oft aber in den Kommunen nicht in vollem notwendigen Umfang vorhanden ist, hat das Forschungskolleg einen Best Practice-Prozess entwickelt, der in vier Schritten zu einer erfolgreichen und dennoch individuellen Umsetzung führt. Die Erkenntnisse basieren auf der Studie „Digitalisierungsstrategien für Kommunen“, die im Jahr 2018 am Forschungskolleg „Zukunft menschlich gestalten“ der Universität Siegen durchgeführt wurde. Aktuell werden bereits elf Kommunen auf ihrem digitalen Weg wissenschaftlich begleitet.

Knapp 20% aller Kommunen Nordrhein-Westfalens sind der Einladung zum Praxisworkshop „Kommunale Digitalisierungsstrategien“ in die Räumlichkeiten des Forschungskollegs gefolgt.

FoKoS-Direktor Prof. Dr. Dr. Björn Niehaves stellt konkrete Schritte zur Entwicklung von Digitalisierungsstrategien für Kommunen vor.