Call for Papers
Affect Studies - Politik der Gefühle
Die Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien lädt alle interessierten Autor_innen ein, Beiträge zum Call for Papers „Affect Studies – Politik der Gefühle“ einzureichen. Einsendeschluss für Artikel auf Deutsch und Englisch ist der 15.12.2013, bis zum 14.07.2013 können zur Orientierung Abstracts eingereicht werden.
Die Affect Studies sind eine Forschungsrichtung aus dem queer-feministischen Kontext, die in ihrer Auseinandersetzung mit Gefühlen auf neuartige Weise Kultur- und Naturwissenschaft, Kunst und politischen Aktivismus verbinden. Bisherige feministische Ansätze konzentrierten sich auf die Rehabilitierung der im Kontext androzentrischer Machtstrukturen abgewerteten Dimensionen Gefühl, Subjektivität, Privatheit etc. Im Rahmen der Affect Theory hingegen werden neue Konzepte entwickelt, um dualistische Strukturen zu überwinden: So werden unter Rückgriff auf die feministische Standpunkttheorie und durch alternative Strategien der Autorisierung anerkannte Normen wissenschaftlichen Arbeitens unterlaufen, indem bspw. introspektives Schreiben mit der Erschließung gesellschaftlicher Verhältnisse verknüpft wird. Dadurch wird eine zirkelförmige Beziehung zwischen individuellem Erleben und gesellschaftlicher Relevanz deutlich und analysierbar.

