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Symposium

"Den wissenschaftlichen Mittelbau gibt es nicht". Transformationen des wissenschaftlichen Feldes – Erfahrungen und Kontexte aus der Frauen- und Geschlechterforschung - Essen 09/13

Der sogenannte „wissenschaftliche Mittelbau“ hat sich schon immer durch Heterogenität und unsichere Zukunftsaussichten ausgezeichnet, die sich allerdings in den letzten Jahren erheblich vergrößert haben. Dies gilt auch für Beschäftigungsverhältnisse im Kontext der Gender Studies. Neben den klassischen Qualifikationsstellen arbeiten WissenschaftlerInnen in Drittmittelprojekten, als Lehrkräfte oder koordinieren große Verbundprojekte. Dabei werden Teilzeitbeschäftigungen immer mehr zur Regel. Manche haben das Glück, eine der wenigen unbefristeten Stellen zu ergattern, andere hangeln sich von einer Befristung zur nächsten, wobei die Hälfte der befristet Beschäftigten Arbeitsverträge von unter einem Jahr hat. Viele haben den festen Wunsch und Vorsatz, ProfessorIn zu werden, manche haben diesen längst aufgegeben und suchen nun nach alternativen Wegen, weiterhin wissenschaftlich tätig zu sein. Mit anderen Worten: Den wissenschaftlichen Mittelbau gibt es nicht.

Im Rahmen des Symposiums geht es darum, unterschiedliche Erfahrungen von wissenschaftlichen MitarbeiterInnen und ProfessorInnen sichtbar zu machen und die Heterogenität von Laufbahnen, Positionen und Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen Mittelbaus in einer sich ständig transformierenden Wissenschaftslandschaft aufzuzeigen. Dabei wird auch das Verhältnis von Geschlechterforschung und Feminismus thematisiert. Es geht hierbei um die unterschiedlichen Konzepte zu Geschlecht und um die Frage, wie politisch Geschlechterforschung heute (noch) ist.

 

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