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Professorinnenprogramm

Um den Frauenanteil an Professuren an deutschen Hochschulen gezielt zu steigern, vereinbarten Bund und Länder im November 2007 ein gemeinsames Professorinnenprogramm. Über eine Laufzeit von fünf Jahren (2008-2012) sollten mindestens 200 Stellen für neu berufene Professorinnen finanziert werden. Da für das Professorinnenprogramm angesetzte Gesamtvolumen von 150 Millionen Euro wurde je hälftig vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und von den Wissenschaftsministerien der Länder aufgebracht. Grundlage für die Teilnahme am Professorinnenprogramm war die Einreichung eines Gleichstellungskonzeptes und dessen positive Begutachtung durch eine Jury. Jede Hochschule, die zur Teilnahme zugelassen wurde, konnte bis zu drei Erstberufungen von Frauen auf befristete W2/W3-Stellen gefördert bekommen.

Die Universität Siegen gehört zu jenen 79 Hochschulen aus 15 Bundesländern, die sich bereits in der ersten Ausschreibungsrunde mit Erfolg um die Teilnahme am Professorinnenprogramm beworben hatten. Insgesamt zwei Professorinnen konnten aus den Mitteln des Programms finanziert werden.

Im Rahmen der Fachtagung „Exzellenz und Chancengleichheit“ wurde im Juni 2012 eine Bilanz des Professorinnenprogramm von Bund und Ländern gezogen. Ausgewählte Hochschulen, unter ihnen die Universität Siegen, hatten hier Gelegenheit innovative gleichstellungsfördernde Maßnahmen vorzustellen, die aufgrund der Teilnahme am Professorinnenprogramm finanziert werden konnten.