Forschungsorientierte Gleichstellungsstandards der DFG
Die forschungsorientierten Gleichstellungsstandards wurden 2009 von der DFG verabschiedet. Die Mitgliedshochschulen sind zu einer regelmäßigen Berichterstattung zum Umsetzungsgrad der Gleichstellungsstandards verpflichtet.
Für die Umsetzung der Standards stellte die DFG über ihre Internetpräsenz einen "Instrumentenkasten" mit Beispielen aus der Praxis bereit.
Nach Auswertung des Zwischenberichts 2011 wurde die Universität Siegen in Stadium 4 eingestuft, dies ist das höchste Umsetzungsstadium der Gleichstellungsstandards. Die Universität Siegen gehört damit zu den 20 erfolgreichsten Hochschulen bundesweit, insgesamt lagen dem Gremium 68 Berichte von Mitgliedshochschulen vor.
In der Begründung der Jury wurden der Universität eine überzeugende Gesamtstrategie in der Gleichstellung und eine gute Verankerung von Gleichstellung auf Leitungs- und Fakultätsebene attestiert. Von der DFG wurden dabei besonders der Umfang der bereits implementierten Maßnahmen zur Gleichstellung hervorgehoben, wie die Höhe der für Gleichstellung eingesetzten finanziellen Mittel, die Angebote zur Kinderbetreuung, die Auszeichnung der Universität mit dem TOTAL E-QUALITY Award und die Einbindung der Forschung, z.B. durch das universitätseigene Zentrum für Genderstudies (Gestu_S).
Von den bis 2013 geplanten Aktivitäten wurden die Ausweitung der Datenerhebung und -analyse, der Ausbau bestehender Coaching- und Mentoring-Angebote sowie die Erstellung eines Konzepts für das Gender- und Diversity-Management als besonders relevant angesehen.
Umfassende Informationen zu den Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der DFG, die Berichte der einzelnen Einrichtungen und den Instrumentenkasten finden Sie hier:

