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Beratung und Unterstützung bei sexualisierter Belästigung, Diskriminierung und Gewalt

Sexualisierte Belästigung, Diskriminierung und Gewalt sind gesellschaftlich weit verbreitet und daher auch immer wieder Teil des Hochschulalltags. Nach einer Untersuchung des BMFSFJ aus dem Jahre 2011 sind 98% der Täter männlichen Geschlechts. Knapp 60% aller befragten Frauen gaben an, in ihrem Leben bereits einmal oder sogar mehrmals körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erfahren zu haben.

Obwohl sexualisierte Übergriffe und Grenzverletzungen die seelische und körperliche Gesundheit der Betroffenen erheblich beeinträchtigen können, werden diese häufig bagatellisiert oder ganz verschwiegen. Finden diese an Hochschulen statt, so kommt als weitere Problematik häufig ein bestehendes Abhängigkeitsverhältnis oder ein hierarchisches Gefälle hinzu, das es den Betroffenen noch schwerer macht, sich  gegen sexuell konnotierte Worte, Gesten oder Handlungen zu wehren.

Wenn Sie von sexualisierter Diskriminierung, Belästigung und/oder Gewalt innerhalb der Hochschule betroffen sind oder waren, können Sie sich von der Gleichstellungsbeauftragten der Universität Siegen beraten und unterstützen lassen. Die Beratung erfolgt selbstverständlich streng vertraulich und auf Wunsch auch anonym.

[1] Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2011): Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen in Deutschland. Ergebnisse der repräsentativen Untersuchung zu Gewalt gegen Frauen in Deutschland – Kurzfassung Berlin.