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Katalog der UB Siegen

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2017 für alle Interessierten

Dienstags, 8.00 – 10.00 Uhr (ab 25.04.17)

Geschichte der Menschenrechte seit 1945

Vorlesung von Prof. Dr. Claudia Kraft
Campus Adolf-Reichwein, roter Hörsaal (AR-D 5103)

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Die Menschenrechte, die mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen im Jahr 1948 erstmals global formuliert wurden, entwickelten sich in den Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in einem Umfeld, das durch den Nord-Süd- sowie den Ost-West-Konflikt gekennzeichnet war. Die Fortschreibung der Menschenrechte etwa in den Zivil- und Sozialpakte von 1966 oder aber in auf Gruppen- bzw. Kollektivrechte abstellenden Dokumenten wie den Deklarationen auf das Recht auf Entwicklung oder das Recht auf Frieden seit den 1980er Jahren spiegeln diese Konflikte wider. Daneben hatten auch veränderte individuelle Subjektentwürfe sowie eine sich verdichtende transkulturelle Kommunikation über die Möglichkeit universaler Rechte Einfluss auf den Menschenrechtsdiskurs und auf die Entstehung von transnationalen und nationalen Menschenrechtspolitiken. Die Vorlesung zeichnet die wichtigsten Etappen dieser Entwicklungen nach und versucht dabei eine Historisierung der Menschenrechte vorzunehmen.

 

Dienstags, 10.00 – 12.00 Uhr c.t.

Einführung in das Politische System der Bundesrepublik Deutschland

Vorlesung von Prof. Dr. Tim Spier
Campus Adolf-Reichwein, Audimax (AR-E 8101)

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Bei der Vorlesung handelt es sich um eine grundlegende Einführung in das Politische System der BRD. Es werden die wesentlichen verfassungsrechtlichen Grundlagen, die zentralen Akteure, Institutionen und Ebenen behandelt. Außerdem ist eine Sitzung der internationalen Einbettung und Verflechtung Deutschlands gewidmet. In der ersten Sitzung wird ein Programm verteilt, das im Verlauf der Veranstaltung strikt eingehalten wird, so dass sich die Studierenden gezielt vorbereiten können.

 

Dienstags, 14.00 – 16.00 Uhr c.t.

Säkularität – Über die Aussagekraft eines vielbeschworenen Begriffs

Seminar mit Prof. Dr. Michael Bongardt
Hölderlin-Campus, Raum H-C 3311

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Das Verhältnis zwischen Staat, Gesellschaft und Religion war und ist umstritten. Auch in Deutschland wird darüber gestritten, welche Rolle die Religion in Öffentlichkeit und Staat spielen soll – und das nicht erst, seit die in Deutschland lebenden Muslime die Religionsfreiheit für sich fordern. Die aktuelle Debatte lässt sich nur verstehen, wenn man die Geschichte der Säkularisierung und die sehr verschiedenen Formen von Säkularität kennt. Erst dann lässt sich auch erkennen, was die Säkularisierung für die Gesellschaft und für die in ihr lebenden religiösen Menschen bedeutet.

 

Das Seminar führt in die Debatte ein und will helfen, eine eigene Position zu dieser zentralen politischen und philosophischen Frage zu finden.


 

Mittwochs, 18.00 – 20.00 Uhr c.t. (ab 26.04.2017)

Wir lesen das Grundgesetz (Verfassungsrechtliche Klassiker in der Diskussion)

Gesprächsrunde mit Prof. Dr. Gerd Morgenthaler
Campus Unteres Schloss, Raum US-A 134/1

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