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Profil

Zentrales Forschungsgebiet des Instituts für europäische Regionalforschungen (IFER) ist die Europäische Einigung bzw. die ihr vorausgehenden oder durch sie ausgelösten historischen, politischen, rechtlichen, sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Prozesse, die insbesondere am Beispiel und mit ihren Auswirkungen auf die Regionen in Europa untersucht werden.

Die Forschungen des Instituts sind inter- bzw. multidisziplinär angelegt und an den Herausforderungen des Globalisierungsprozesses ausgerichtet. Im Vordergrund stehen die Zusammenhänge zwischen der Europäisierung der nationalen Politiken, dem sozioökonomischen Strukturwandel von Regionen und ihren kulturellen Anpassungsproblemen sowie der Intensivierung ihrer transnationalen Zusammenarbeit, insbesondere in ihrer historischen Dimension. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die Forschungen zu den historischen und kulturellen Gegebenheiten Nordrhein-Westfalens bzw. seiner Teilregionen.

Seine Aufgaben erfüllt das Institut bislang durch folgende Aktivitäten:

  • interdisziplinär angelegte Vergleiche deutscher Regionen mit ausgewählten Regionen der Europäischen Gemeinschaft bzw. potentieller Beitrittsländer unter besonderer Berücksichtigung historisch-kultureller Potentiale,

  • Untersuchung von Regionalisierungs- und Regionsbildungsprozessen sowie regionaler Identitäten,

  • Untersuchung unterschiedlicher Formen von interregionaler und transnationaler Zusammenarbeit sowie europäischer Regionalpolitik,

  • Untersuchung gesellschaftlicher Kommunikationsprozesse (Medien, Migrationen) mit Blick auf deren integrative Funktionen.