Forschungsprojekte des IfM
Mit der Erforschung moderner Massenmedien und neuer Kommunikationsformen knüpfen die Mitglieder und Mitarbeiter des IfM an die langjährige medienwissenschaftliche
Forschungstradition der Universität Siegen an. Hierzu zählen das
Institut für Empirische Literatur- und Medienforschung (LUMIS;
1984-2001) ebenso wie der erfolgreich abgeschlossene
DFG-Sonderforschungsbereich
240 „Bildschirmmedien“ und das DFG-Graduiertenkolleg „Intermedialität“.
Für die aktuellen Aktivitäten spielt zudem die enge Zusammenarbeit mit
dem kulturwissenschaftlichen DFG Forschungskolleg 615 "Medienumbrüche"
eine wichtige Rolle.
Der Schwerpunkt des IfM liegt zurzeit auf der Sicherheits- und Kommunikationsforschung. Im März 2012 startete das Projekt BaSiGo, dessen Ziel die verbesserte
Sicherheit von Großveranstaltungen ist, gerade vor dem Hintergrund der
Katastrophe in Duisburg bei
der Love Parade 2010. Das Institut für Medienforschung wird sich im Rahmen
des Projektes schwerpunktmäßig dem Gegenstand „Teilnehmerkommunikation“
widmen. Dabei werden die Potentiale und
Risiken unterschiedlicher kommunikativer Interventionsmöglichkeiten vor,
während und nach einer Großveranstaltung analysiert. Die Ergebnisse münden
schließlich in Form eines eigenen Sicherheitsbausteins in das
BaSiGo-Supportsystem ein.
Das IfM beschäftigt sich außerdem aktuell mit der Untersuchung
präventiver, proaktiver und reaktiver Strategien zur kommunikativen
Unterstützung von Schutz- und Rettungsmaßnahmen (Projekt SiKomm) und der Entwicklung neuer Technologien,
Konzepte und Methoden zur Verbesserung interorganisationaler
Kommunikations-, Informations- und Koordinationsprozesse (Projekt InfoStrom). Aber das ist nur ein Auszug der momentanen Forschungsprojekte.

