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Das ist unser Lexikon!

Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, begegnen euch an der Uni einige Wörter, die ihr bestimmt noch nicht kennt. Ich werde euch nun ein paar davon erklären, damit ihr mitreden könnt. Und vielleicht bringt ihr sogar euren Eltern noch etwas bei!

  • Die Universität

    Das Wort Universität stammt von dem lateinischen Wort universitas ab, was soviel wie Gemeinschaft der Lehrenden und Lernenden bedeutet. Die ersten Universitäten entstanden im hohen Mittelalter. Im Unterschied zur Schule suchen sich die Studierenden in der Uni ihre Fächer aus und studieren nur, was ihnen Spaß macht.

  • Die Vorlesung

    In einer Vorlesung sitzen bis zu 500 Studierende. Sie hören dem Professor oder der Professorin zu und schreiben mit. Der Begriff Vorlesung stammt aus der Zeit, als Bücher noch sehr teuer waren und die Professoren ihnen die Bücher quasi vorlasen.

  • Der Hörsaal

    So wird der Raum genannt, in dem die Vorlesungen stattfinden. Dieser ist meist stufenartig aufgebaut – wie im Kino. So kann jeder den Professor gut sehen und hören.

  • Das Audimax

    Das Audimax ist eine Abkürzung des lateinischen Begriffes „Auditorium Maximum“. Damit ist der größte Hörsaal einer Universität gemeint.

  • Der Professor/die Professorin

    Professoren sind Lehrer der Universität. Sie unterrichten nicht nur, sie forschen auch und schreiben Bücher.

  • Der Dozent/die Dozentin

    Ein Dozent ist jemand, der an einer Universität einen Vortrag, ein Seminar oder eine Vorlesung hält. Man muss also nicht unbedingt ein Professor sein, man kann auch auf einem bestimmten Gebiet sehr viel Wissen besitzen, um eine Vorlesung halten zu können.

  • Der Kommilitone/ Die Kommilitonin

    In der Schule sagt ihr zu allen, die mit euch zur Schule gehen, „Mitschüler“. An der Uni spricht man von „Kommilitonen“.

  • Das Semester

    Nicht die Jahre zählen an der Uni, sondern die Semester. Auch das kommt aus dem Lateinischen von „semestris“, was sechs Monate bedeutet. Ein Studienjahr besteht aus einem Winter- und einem Sommersemester.

  • Die Mensa

    Die Mensa ist das große Uni-Restaurant, in dem die Studierenden für wenig Geld zu Mittag essen können. Das Essen in der Siegener Mensa ist sehr lecker!

  • Das Klopfen

    In der Universität klopft man nach einer Vorlesung auf den Tisch. Es ist wie das Klatschen nach einer Vorstellung im Zirkus oder im Theater. Man zeigt damit, dass es einem gefallen hat. Früher gab es auch noch das "Zischen"  - wenn es den Studenten nicht gefallen hat. Heute jedoch hört man das "Zischen" nicht mehr.

  • Der Campus

    Als Campus bezeichnet man die gesamte Fläche, auf der sich die Gebäude der Universität befinden.

  • Die Bibliothek

    Wie ihr bestimmt wisst, kann man sich in einer Bibliothek Bücher ausleihen. In einer Universitätsbibliothek bekommt man Fachliteratur, also Bücher zu vielen verschiedenen Themen, mit denen sich die Studierenden in den Vorlesungen beschäftigen.

  • Das Diplom

    Am Ende des Studiums erhält man ein Abschlusszeugnis, das Diplom. Darin wird bestätigt, dass man nun auf dem studierten Gebiet Fachwissen besitzt. Wenn man zum Beispiel Ingenieurwesen studiert hat, ist man nun Diplom-Ingenieur.

    • Rückmeldung

    Nicht alle Studenten wollen im nächsten Semester weiter studieren. Wer sich nicht ausdrücklich zurück meldet, sagt damit, dass er aufhören will.

  • s.t./c.t.

    Die Abkürzung s.t. steht für "sine tempore = ohne Zeit" und bedeutet, dass eine Vorlesung, ein Seminar etc. pünktlich zur vollen Stunde beginnt.

    An einer Universität beginnen die Veranstaltungen in der Regel c.t. und das steht für "cum tempore = mit Zeit" und bedeutet wiederum, dass die Studierenden sich pünktlich um Viertel nach der jeweils angegebenen Stunde eingefunden haben sollten. Ist eine Vorlesung beispielsweise 12.00 Uhr c.t.angekündigt, dann beginnt diese pünktlich um 12.15 Uhr.