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Schlüsselqualifikationen

Schlüsselqualifikationen sind solche fachübergreifende Qualifikationen, die den Menschen das Handeln ermöglichen. Neben den fachlichen Kompetenzen bilden sie den zweiten zentralen Bereich der Personalentwicklung. Sie selbst sind kein Fachwissen und sollen hauptsächlich dazu dienen, den Menschen zum kompetenten Umgang mit Fachwissen zu befähigen. Da sowohl Fachwissen als auch Schlüsselqualifikationen als zwei getrennte Bereiche existieren, soll und kann keiner von den beiden durch den anderen ersetzt werden.

 

Nach der Definition der Bildungskommission NRW (1995) sind Schlüsselqualifikationen "erwerbbare allgemeine Fähigkeiten, Einstellungen und Strategien, die bei der Lösung von Problemen und beim Erwerb neuer Kompetenzen in möglichst vielen Inhaltsbereichen von Nutzen sind."

 

Schlüsselqualifikationen lassen sich in u.a. folgende Kompetenzbereiche einordnen:

  1. Kognitive Kompetenzen (z. B. Fähigkeiten: in Zusammenhängen zu denken, logisch/ konzeptuell/ abstrakt zu reflektieren, Probleme zu lösen usw.)
  2. Kommunikative Kompetenzen (u. a. schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit, Kenntnisse von Präsentationstechniken, Diskussionsfähigkeit, Kommunikation, die am Gesprächspartner orientiert ist usw.)
  3. Soziale Kompetenzen (z. B. Durchsetzungsvermögen, Führungsqualitäten, Konflikt- und Kritikfähigkeit, Teamfähigkeit, Kundenorientierung usw.)
  4. Selbstkompetenzen (u. a. Verantwortungsbereitschaft, Selbständigkeit, Leistungsbereitschaft, Flexibilität, Kreativität, Initiative, geistige Offenheit u.v.m.)
  5. Allgemeines Basiswissen (fundierte Allgemeinbildung, Fremdsprachenkenntnisse, EDV-Kenntnisse, Beherrschung der Lern- und Arbeitstechniken, interkulturelles Wissen, wirtschaftliches und juristisches Grundwissen usw.)

„Kommunikations- und Teamfähigkeit, Präsentations- und Moderationstechniken, der Umgang mit modernen Informationstechnologien, interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse, die Fähigkeit, Wissen und Informationen zu verdichten und zu strukturieren sowie eigenverantwortlich weiter zu lernen“ (Wissenschaftsrat 2000: Empfehlungen zur Einführung neuer Studienstrukturen und -abschlüsse ‹Bakkalaureus/Bachelor – Magister/Master› in Deutschland. Berlin, S. 22).

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