Dipl.-Kulturwissenschaftlerin Maret Keller
Assoziiertes Mitglied der Graduiertenschule "Locating Media/Situierte Medien"
| Transkulturelle Studien Universität Heidelberg Marstallstraße 6 69117 Heidelberg Tel.-dienstlich: 06221/ 547861 E-Mail: maret.keller@uni-heidelberg.de | |
Titel der Dissertation
Kommunikation des Göttlichen: Die Mission der Mercedarier im frühneuzeitlichen Peru
Projektbeschreibung
Wissenschaftlicher Werdegang
Maret Keller studierte Kunstgeschichte, Anglistik und Philosophie in Kiel und Kulturwissenschaften in Frankfurt (Oder). Als Erasmus-Stipendiatin studierte sie 2002 für ein Semester an der Universität Oviedo spanische Philologie und Kunstgeschichte. Sie absolvierte Praktika in Südafrika (Creda Communications Pty. Ltd), Mexiko (Instituto de Cultura de Yucatán) und Spanien (Goethe-Institut Madrid) und schloss 2007 das Studium der Kulturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) mit Diplom ab. Im Sommersemester 2008 arbeitete sie als Lehrbeauftragte und wiss. Hilfskraft in Frankfurt (Oder) und absolvierte eine Fortbildung zum eTeaching in Potsdam. Seit Oktober 2008 ist Maret Keller assoziiertes Mitglied der Graduiertenschule „Locating Media/Situierte Medien" in Siegen. Seit November 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in PD Dr. Brosseders Forschungsgruppe „Dialog der Kulturen in der Andinen Welt“ im Rahmen der Transkulturellen Studien der Universität Heidelberg. Recherchen für das Dissertationsprojekt wurden in Berlin, Rom, Sevilla und Madrid sowie in Lima, Arequipa, Cusco und Quito durchgeführt.
Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte
Andine Kulturen, Religionsgeschichte, Interkulturelle Kommunikation, Diskursanalyse, Diskursive Traditionen, Medientheorie, Medienkompetenzen
Vorträge
Zusammen mit Niels Hecht und Markus Scholz: „Festkultur im Andenraum“, gehalten auf dem Workshop „Image – Object – Performance: Mediality and Communication in Early Modern Contact Zones of Latin America and Asia, am 30.5.-1.6.2011, Universität Hamburg.
„Die Reinheit Mariens - Die „Maria de la(s) Merced(es)“ zwischen Dogma und Volksfrömmigkeit in Spanisch-Amerika“, gehalten auf dem Workshop „ Körper-Ästhetiken. Der (allegorische) Körper als ästhetisches Prinzip – (gender-)theoretische Perspektiven“ der Forschungsgruppe „ Prinzip Personifikation“ der Transkulturellen Studien Heidelberg, am 6.-7. Mai 2011, Universität Heidelberg.
„Estudios en el mundo Andino- Balances y perspectivas“ gehalten am 14.-16. Februar 2011 im Rahmen des „Encuentro Internacional del Institutum Historicum Ordinis de Mercede- En camino al 2018…”, Historisches Institut des Mercedarier-Ordens, Rom.
„Geschichte und aktueller Status der indigenen Andenbevölkerung in den Chroniken M. Murúas (1616) und G. P. Ayalas (1615)“ gehalten am 22.-24. Juli 2010 auf dem Kolloquium „Die Begegnung mit Fremden in ihrer Bedeutung für das Geschichtsbewusstsein, Institut für Europäische Geschichte Mainz.
„Sampling im Text der Historia General del Piru (1616) von Martín de Murúa” gehalten am 28. Mai 2010 beim „Forschungscolloquium Migration und Minderheiten“, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder).
„Die Kommunikation des Göttlichen. Die Mission der Mercedarier im frühneuzeitlichen Peru“ gehalten am 14. Juli 2009 im Rahmen des Kolloquiums der Graduiertenschule „Locating Media“ Siegen.
„Vokal-Politk im Quechua: Phonologie, Identität und Sprachpolitik“ gehalten am 23.-24. Januar 2009 beim „Forschungscolloquium Migration und Minderheiten“, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder).
„Wölfe, Schafe, Pumas, Lamas: Funktionen von Tierdarstellungen und Tiermetaphern in der Chronik Poma de Ayalas (1615, Peru)“ gehalten am 27-28. Juni 2008 beim „Forschungscolloquium Migration und Minderheiten“, Europa-Universität Viadrina, Frankfurt (Oder).
„Von der Kunst sich verständlich zu machen. Diskursive Traditionen Europas und der Andenregion“. Poster und Kurzvortrag gehalten am 23-27.April 2008 auf der Konferenz: „Ideen, Darstellungen, Wirklichkeiten. Symbolische Repräsentation in den Amerikas“ in Berlin.
Publikationen
Im Druck
„Geschichte und aktueller Status der indigenen Andenbevölkerung in den Chroniken M. Murúas (1616) und G. P. Ayalas (1615)“ Sammelband zum Kolloquium „Die Begegnung mit Fremden in ihrer Bedeutung für das Geschichtsbewusstsein , Institut für Europäische Geschichte Mainz.
In Vorbereitung
„Estudios en el mundo Andino- Balances y perspectivas“ Sammelband der Tagung „Encuentro Internacional del Institutum Historicum Ordinis de Mercede- En camino al 2018…”, Historisches Institut des Mercedarier-Ordens, Rom.
Keller, Maret „Geschichte und aktueller Status der indigenen Andenbevölkerung in den Chroniken M. Murúas (1616) und G. P. Ayalas (1615)“ Sammelband zum Kolloquium „Die Begegnung mit Fremden in ihrer Bedeutung für das Geschichtsbewusstsein , Institut für Europäische Geschichte Mainz.
Erschienen
Keller, Maret (2009): Tagungsbericht "Transkulturalität – Transnationalität – Transstaatlichkeit – Translokalität. Theoretische und empirische Begriffsbestimmungen", 01.10.2009-03.10.2009, Frankfurt an der Oder, in: H-Soz-u-Kult, 27.10.2009.
Keller, Maret (2009): „Der Einsatz diskursiver Traditionen in der „Primer Nueva Corónica y Buen Gobierno“ (1615)“. In: Ideen, Darstellungen, Wirklichkeiten. Symbolische Repräsentation in den Amerikas. Bielefeld: Transcript Verlag.
Sonstiges
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Link auf Kooperation mit Frankfurt (Oder)

