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Publikationen - Schriftenreihe Locating Media

 

Star Grenzarbeit

Grenzobjekte und Medienforschung (erscheint vorauss. Juni 2016)

Susan Leigh Star
(herausgegeben von Sebastian Gießmann und Nadine Taha)

 

weitere Informationen / Bestellung:

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3126-5/grenzobjekte-und-medienforschung

Susan Leigh Stars (1954-2010) Forschungen umfassen infrastruktur- und sozialtheoretische, wissensökologische, feministische und marginalitätstheoretische Aspekte. Dieser Band stellt zum ersten Mal die wichtigsten Schriften der US-amerikanischen Technik- und Wissenschaftssoziologin auf Deutsch vor. Ihre Texte zu Grenzobjekten, Marginalität, Infrastrukturen und Standards werden dabei von einschlägigen Wissenschaftler_innen kommentiert und auf ihre medienwissenschaftliche Relevanz hin analysiert.

Mit Kommentaren u.a. von Geoffrey Bowker, Jörg Strübing, Monika Dommann, Erhard Schüttpelz und Gabriele Schabacher.

 

Leikauf Welcome to my Bunker

»Welcome to My Bunker« 

Vietnamkriegserfahrung im Internet

Roland Leikauf

weitere Informationen / Bestellung:

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3342-9/welcome-to-my-bunker-vietnamkriegserfahrung-im-internet?c=831

»Willkommen zurück!« – Auf tausenden Websites begrüßen Vietnamveteranen die Besucher in ihrer neuen Heimat: dem Internet.

Das Netz hat für viele Beteiligte des längsten und umstrittensten Kriegs, den Amerika je geführt hat, eine wichtige Bedeutung gewonnen. Der Historiker Roland Leikauf zeigt: Hier findet nicht weniger als die radikale Redefinition der Konzepte »Vietnamveteran« und »Vietnamkrieg« statt.

Die Studie lässt deutlich werden, warum die Kriegsverarbeitung im virtuellen »Raum« auch für die Veteranen aktueller Kriege immer wichtiger wird.

 

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Papier-Fernsehen

Eine Ethnographie der digitalen TV-Produktion

Stephan Schmid

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http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3052-7/papier-fernsehen-eine-ethnographie-der-digitalen-tv-produktion

Wie ist das Verhältnis zwischen den Kosten und der Kultur der Medienproduktion? Auf der Basis teilnehmender Beobachtung öffnet Stephan Schmids eigenethnographische Studie die Blackbox »Medienproduktion« mit einem komplexen medientheoretischen Ansatz: einer Agenturtheorie der Medien, welche die Vorgehensweisen unterschiedlicher Theorien wie der Prinzipal-Agent-Theorie in Wirtschaft und Recht und der Akteur-Netzwerk-Theorie im Bereich der Kulturwissenschaft miteinander verbindet. Das Buch verschafft so für die Medienwissenschaft bisher kaum geleistete Einblicke in konzeptionelle, organisatorische, medientechnische und programmliche Problemfelder.



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Reenactments (erscheint vorauss. Mai 2016)

Medienpraktiken zwischen Wiederholung und kreativer Aneignung

Anja Dreschke / Ilham Huynh / Raphaela Knipp / David Sittler (Hg.)

weitere Informationen / Bestellung:

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2977-4/reenactments

Reenactments als Medienpraktiken des Wiederaufführens, Nacherlebens und Reaktualisierens sind nie »bloße« Wiederholungen dokumentierter oder fiktionaler Ereignisse, sondern stets kreativ-produktive Medienaneignungen, die ihrerseits neue mediale Formen schaffen. Am Beispiel von Verfahren der bildenden Kunst, des Theaters und des Films, anhand populärkultureller Praktiken der Geschichtsaneignung und des Literaturtourismus und anhand von Reinszenierungen in der Alltagsinteraktion geht der Band der Frage nach, welche Bedeutung dem Rekurs auf mediale Repräsentationen (Filme, Bücher, Computerspiele) zukommt. Mit Beiträgen aus der Ethnologie, der Kultur-, der Medien-, der Geschichts- und der Literaturwissenschaft sowie der Linguistik.



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Die Videothek

Zur Geschichte und medialen Praxis einer kulturellen Institution

Tobias Haupts

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http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2628-5/die-videothek?c=831

Im Zeitalter der Digitalisierung des Films scheint es erstaunlich, dass das Auftreten seiner haptischen Form noch nicht lang zurückliegt. Der Film auf Videokassette, der den Zuschauer von den Reglementierungen des Kinos und des Fernsehens emanzipierte, schuf nicht nur einen neuen Zugang zur Filmgeschichte, sondern einen gänzlich neuen Raum im Medienensemble: die Videothek. In der Bundesrepublik der 1980er Jahre bildete diese kulturelle Institution einen Nexus, der die neuen Fragen des Jugendschutzes, der Verbreitung von Filmen sowie der andersartigen Medienkonkurrenz bündelte und neu zu beantworten versuchte.


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Technologische Dramen

Radiokulturen und Medienwandel in Benin (Westafrika) 

Tilo Grätz

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http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2591-2/technologische-dramen?c=831

Neue Mediengesetze und Technologien verändern das Radio in Westafrika. Tilo Grätz analysiert diesen Wandel am Beispiel der Aneignung von Radiotechnologien in der Republik Benin. Er zeigt: Die Prozesse vollziehen sich im Wechselspiel von Produzenten, Hörern und technischen Möglichkeiten unter dem Einfluss medien-politischer Institutionen. Es entwickeln sich lokale Radio-Kulturen, die sich in typischen Themen, Sendeformaten und Nutzungspraxen des Radios im Alltag manifestieren. Die erfolgreichsten Programme sind interaktiv und ermöglichen Diskussionen zu sozialen, politischen, aber auch persönlichen Problemen.

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Die Trance, das Blut, die Kamera

Trance-Medien und Neue Medien im marokkanischen Sufismus

Martin Zillinger

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http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1170-0/die-trance-das-blut-die-kamera?c=831

Im 21. Jahrhundert haben Migration, der Einsatz Neuer Medien und eine zunehmende Kommerzialisierung marokkanische Sufi-Gruppen und ihre Trance-Rituale verändert. Angesichts islamistischer Reformbewegungen, nationalpolitischer Ansprüche und transnationaler Verflechtungen werden Konflikte um religiöse Lebensführung an den Orten dieser Bruderschaften, ihrer Heiligen und Dämonen, neu verortet. Dieses Buch untersucht im Anschluss an die Studien von Vincent Crapanzano, wie mit der Nutzung Neuer Medien bisherige Praktiken der Isawa und Hamadsa regeneriert und ihre Besessenheitsrituale und öffentlichen Zeremonien in neue Zusammenhänge und Lebenswelten übersetzt werden.
Ausgezeichnet mit dem Forschungsförderungspreis der Frobenius-Gesellschaft.

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Geomediale Fiktionen

Map Mashups – zur Renaissance der literarischen Kartographie in der digitalen Literatur

Annika Richterich

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http://www.transcript-verlag.de/ts2405/ts2405.php

Nicht alles, was vermessbar ist, ist auch real. Bereits Galilei demonstrierte mit einer Vermessung der Hölle Dantes, dass man selbst literarische Räume kartieren kann. Diesem Vorbild folgen auch die Laienkartographen des 21. Jahrhunderts. Ihre »Map Mashups« führen eine Tradition fort, die seit der Antike Spuren in Literatur und Metadiskursen hinterlassen hat. Mit diesen digitalen »Remediationen« sind literaturgeographische Fragen in der Internetforschung angekommen.
Annika Richterichs Studie untersucht daher mit medien- und literaturwissenschaftlichen Mitteln, wie (software-)technischer Fortschritt und habitualisierte Mediennutzung im Forschungsfeld der geomedialen Fiktionen zusammenspielen.

 

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Geobrowsing

Google Earth und Co. – Nutzungspraktiken einer digitalen Erde

Pablo Abend

weitere Informationen / Bestellung:

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2513-4/geobrowsing

Praktiken des Geobrowsings begegnen uns tagtäglich: im Umgang mit digitalen Karten, bei der Nutzung von Online-Routenplanern und in der Interaktion mit virtuellen Globen. Mit dem Browsen und Surfen verwandt, stellt die Studie das Geobrowsing als heterogenes Netzwerk aus medialen Objekten, Akteuren und Technologien vor und folgt in einer qualitativen Analyse privaten und professionellen Google-Earth-Nutzern auf ihren Wegen, Routen und Flügen. Anhand von aufgezeichneten Interaktionsprotokollen prüft Pablo Abend, ob das Geobrowsing an tradierte Konzepte des Kartenlesens anschlussfähig ist oder die Nutzung von Karten und Globen grundlegend revolutioniert.

 

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Locative Media

Medialität und Räumlichkeit – Multidisziplinäre Perspektiven zur Verortung der Medien /
Multidisciplinary Perspectives on Media and Locality

Regine Buschauer, Katharine S. Willis (Hg.|eds.)

Zum Herunterladen:

Inhaltsverzeichnis & Leseprobe

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http://www.transcript-verlag.de/ts1947/ts1947.php 

Mit der Konvergenz von Mobilfunk und Internet, GPS, digitaler Kartographie und Social Networks hat sich ein Feld »lokativer« Medien herausgebildet, denen in den heutigen Medientechniken und -praktiken eine zentrale Bedeutung zukommt.
Die Beiträge des Bandes widmen sich diesem jüngsten Medienwandel und bieten Einblick in die Entwicklungen und Phänomene ortsbezogener Medien. In einem multidisziplinären Spektrum kritischer Beiträge beleuchtet der Band die Dynamik, den Hintergrund und die Formen »lokativer« Medientechniken sowie ihre Implikationen in der gegenwärtigen Mediengesellschaft und -kultur.

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Medialität der Nähe

Situationen – Praktiken – Diskurse


Hg. v. Pablo Abend, Tobias Haupts und Claudia Müller, Bielefeld: Transcript 2012 (= Reihe Locating Media/Situierte Medien)

Zum Herunterladen:

Inhaltsverzeichnis & Leseprobe

weitere Informationen / Bestellung:

http://www.transcript-verlag.de/ts1644/ts1644.php

 

Medien werden als Mittel zur Überbrückung von räumlicher wie sozialer Distanz beschrieben. Dabei wird Nähe gewöhnlich als Resultat gelingender Vermittlung und zugleich unhinterfragt als positiver Ausgangspunkt dieser Funktion gesehen. Dieser Band entwickelt eine differenziertere Sichtweise auf die Medialität der Nähe – vor dem Hintergrund jeweils spezifischer Situationen, Praktiken, Technologien und Diskurse: Welche Rolle spielen Medien in den Aushandlungsprozessen von Nähe? Inwieweit wird Nähe von einem personalen, technischen oder medialen Zentrum aus entworfen und bestimmt? Mit welchen methodologischen Ansätzen lässt sich das (opake) Konzept ›Nähe‹ am treffendsten beschreiben?
Mit Beiträgen u.a. von Heather Horst, Ramón Reichert und Niels Werber.