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Auf die Plätze, einschreiben, los!

Mehr als Medizin – „Digital Biomedical and Health Sciences“ für den Arbeitsmarkt der Zukunft. Dieser Vortrag erntete große Aufmerksamkeit im Rahmen der Vortragsreihe „Ready to study“ am vergangenen Samstag. Viele interessierte Abiturienten/-innen und deren Eltern informierten sich über den neuen medizinnahen Bachelor-Studiengang der Universität Siegen.

Wer noch einen Sitzplatz im voll besetzten Vortragsraum im Ludwig-Wittgenstein-Haus bekam, konnte sich glücklich schätzen. Mehr als 60 Interessierte fanden sich gleich zu Veranstaltungsbeginn am Uni-Campus Unteres Schloss ein. Einige der Besucher hatten eine längere Anfahrt auf sich genommen, z. B. aus Münster, Frankfurt, Aachen oder Heidelberg, um mehr über die Chancen medizinnaher Jobs der Zukunft zu erfahren. Der neueste Bachelorstudiengang der Universität Siegen - „Digital Biomedical and Health Sciences“ - startet erstmals zum Wintersemester 2019/20 und ist in der Zusammensetzung seiner Studieninhalte einzigartig in Deutschland.

 

Ausgebildet werden sollen junge Menschen, die sich für die größte Wachstumsbranche der Zukunft interessieren: Gesundheit. Idealerweise haben sie ein Faible für Medizin, Naturwissenschaften, Informatik, oder auch für Sozialwissenschaften. Ein ganz schön breiter Strauß an Themen könnte man denken – und das ist auch so. „Wir suchen junge Menschen, die aktiv die Zukunft verändern wollen. Um sie für diese Herausforderungen fit zu machen, vermitteln wir breit gefächertes Wissen, welches sie, je nach Aufgabe und Ziel, verknüpfen können“, sagt Prof. Dr. Rainer Brück, Studiendekan Lebenswissenschaften an der Universität Siegen.

 

Dabei ist es besonders wichtig im Team zu arbeiten. Oftmals sind Fachkräfte gedanklich in ihrer eigenen Welt unterwegs und können mit Spezialisten aus anderen Berufen kaum kommunizieren. „Es sollen nicht nur Aufgaben gelöst und zukunftsgerichtete Innovationen geschaffen werden, sondern unter verschiedensten Gesichtspunkten optimal durchdacht sein“, führt Prof. Dr. Veit Braun aus, Prodekan Health Care der Lebenswissenschaftlichen Fakultät aus.

 

Für dieses spannende Zukunftsfeld zu begeistern, ist den beiden Professoren während ihres mitreißenden Vortrages sicherlich gelungen. Wer noch mehr über Aufbau und Inhalte des Bachelor-Studienangebots erfahren wollte, fand sich am zugehörigen Pavillon am Unteren Schloss ein. Hier gab es nicht nur zusätzliche Informationen zum neuen Studiengang, sondern auch die Möglichkeit, medizinnahe Innovation einmal selbst auszuprobieren: Eine Virtual-Reality-Anwendung, mit deren Hilfe Medizinstudierende die chirurgische Händedesinfektion der OP-Vorbereitung trainieren können, zog viele Besucher unterschiedlichen Alters an. Die virtuelle Brille brachte die Wahrheit im wahrsten Sinne des Wortes ans Licht. Durch eine Färbung wird deutlich sichtbar, ob der Nutzer seine Hände perfekt oder doch nur lückenhaft desinfiziert hat. Von dem Mehrwert einer derartigen Trainingsanwendung in der virtuellen Realität ist Prof. Braun überzeugt: "Die Anwendung vermittelt die Kenntnisse in stressfreier Umgebung, aber in einem realistischen Setting, und ermöglicht so, die chirurgische Händedesinfektion perfekt zu erlernen." Wer sich nun vorstellen kann zum Beispiel solche Techniken zu entwickeln, kann sich unter www.medizin-neu-denken.eu/bachelor informieren und für den Studiengang noch bis zum 15.07.2019 bewerben.