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Zwischen Wetterbach und Streuobstwiesen

Die Uni Siegen lädt am 7. Oktober 2018 zum 2. „Tag der Biologischen Vielfalt“ ins Wetterbachtal bei Holzhausen ein.

Ein weites Tal mit ausgedehnten Wiesen, durch das sich am östlichen Ende der Wetterbach schlängelt: Das Wetterbachtal bei Holzhausen liegt ganz im Süden von Siegen-Wittgenstein und hat für Naturfreunde einiges zu bieten. Da ist der Wetterbach, der zwischen Erlen, Weiden und Eschen dahinplätschert und Lebensraum für verschiedene Fische und andere Wassertiere bietet. Und da sind die weiten Wiesen mit einzelnen Obstbäumen – ein Zuhause für viele seltene Pflanzen- und Vogelarten, die man bei uns sonst kaum noch findet. Die Universität Siegen macht das Wetterbachtal am Sonntag, 7. Oktober zum ökologischen Lernort. Beim 2. „Tag der Biologischen Vielfalt“ können Interessierte das Naturschutzgebiet, seine Bewohner und die besondere Vegetation kennenlernen.

Entlang eines ca. 3 Kilometer langen, ausgeschilderten Rundweges gibt es insgesamt vierzehn Stände mit Informationen unter anderem zu Vögeln, Pflanzen, Fischen, Gewässerchemie, Obst oder Wildbienen. Auch Kinder können entlang der Strecke viel entdecken und ausprobieren: In Wasserbecken sind Fische und andere Tiere aus dem Wetterbach zu sehen. Wer mag, kann aus einem Holzstück eine Nisthilfe für Wildbienen bauen. Über die gesamte Strecke hinweg bietet die Uni außerdem eine Kinderrallye samt Gewinnspiel.

„Unser Ziel ist es, den Menschen die Schätze vor der eigenen Haustür zu zeigen. Denn nur was man kennt und persönlich erlebtTdV_web1 hat, schützt man auch“, erklärt Biologie-Professorin Dr. Klaudia Witte, die die Veranstaltung gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Dr. Urs Gießelmann organisiert. Im vergangenen Jahr hatte der „Tag der Biologischen Vielfalt“ im Naturschutzgebiet Trupbacher Heide mit großem Erfolg Premiere gefeiert. Der Tag soll nun jährlich stattfinden – an wechselnden Orten und mit verschiedenen Schwerpunktthemen.

„Anfang Oktober passt das Thema ‚Streuobst‘ natürlich sehr gut. Der Pomologen-Verein NRW ist vor Ort und präsentiert heimische Apfelsorten, die gerne auch probiert werden dürfen“, sagt Urs Gießelmann von der Uni. Auch darüber hinaus ist für das leibliche Wohl bestens gesorgt: Die Pilzfarm Holzhausen bietet – ebenfalls passend zur Jahreszeit – eine deftige Pilzpfanne. In der Alten Schule im Ortskern versorgt der Heimaverein Holzhausen die Wanderer mit Kaffee und Kuchen.

Eröffnet wird der Tag der Biologischen Vielfalt um 11 Uhr an Station 1 (Beginn des Rundwanderweges nahe der Flammersbacher Straße). Neben VertreterInnen der NRW-Stiftung und der Uni Siegen werden dazu auch Siegen-Wittgensteins Landrat Andreas Müller und Burbachs Bürgermeister Christoph Ewers erwartet. Bis 17 Uhr am Nachmittag können die Besucherinnen und Besucher anschließend das Wetterbachtal erkunden und sich an den Ständen informieren. Parkmöglichkeiten gibt es auf einer Wiese an der Flammersbacher Straße und auf dem Nahkauf-Parkplatz in Holzhausen. Von Siegen aus kann das Wetterbachtal auch per Bus oder Bahn erreicht werden.

Veranstaltet wird der Tag der Biologischen Vielfalt vom Institut für Biologie der Uni Siegen zusammen mit der NRW-Stiftung, der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein, dem NABU Siegen-Wittgenstein, dem Kreis Siegen-Wittgenstein, dem BUND, dem Pomologen-Verein, dem Kreisimkerverein Siegerland und dem Heimatverein Holzhausen. Weitere Infos unter: www.biovielfalt-siwi.de.

Kontakt:
Prof. Dr. Klaudia Witte (Institut für Biologie, Universität Siegen)
E-Mail: witte@biologie.uni-siegen.de
Tel.: 0271-740-3297

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