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Artenvielfalt auf dem Giller entdecken

Die Uni Siegen lädt am 14. Juli 2019 zum jährlichen Tag der Biologischen Vielfalt auf den Giller bei Lützel ein.

An Pfingsten strömen jedes Jahr mehrere zehntausend Menschen zum Musik- und Theaterfestival „KulturPur“ auf den Giller bei Giller_web1Lützel. Neben den Auftritten der Bands und Künstler genießen sie auch die besondere Atmosphäre auf der von dichten Wäldern umgebenen Veranstaltungswiese. Am Sonntag, 14. Juli 2019, haben alle Interessierten die Gelegenheit, die Natur auf dem Giller näher kennenzulernen: Die Universität Siegen lädt zwischen 11 und 17 Uhr zum Tag der Biologischen Vielfalt ein. Entlang eines ausgeschilderten Rundweges können sich die BesucherInnen über den Wald und die Artenvielfalt auf dem Giller informieren. An zwölf Ständen werden Informationen zu unterschiedlichen Themen wie „Moorwald“, „Ameisen des Waldes“, „Totholz“ oder „Amphibien und Reptilien“ geboten.

Auf der etwa 3,5 Kilometer langen Strecke gibt es auch für Kinder viel zu entdecken und auszuprobieren. Welche Insekten, Vögel und Säugetiere leben im Wald? Wie organisieren sich Ameisenvölker? Und was sind die „Jahreslebewesen 2019“? Über die gesamte Strecke hinweg bietet die Uni außerdem eine Kinderrallye mit Gewinnspiel an.

Giller_web2„Ob jung oder alt – wir möchten den Menschen die Natur in ihrer Region und vor der eigenen Haustür näherbringen“, erklärt Biologie-Professorin Dr. Klaudia Witte, die den Tag der Biologischen Vielfalt gemeinsam mit ihrem Mitarbeiter Dr. Urs Gießelmann organisiert. Auch Lehramtsstudierende im Fach Biologie sind an der Planung und Durchführung beteiligt. Der Tag findet jährlich an wechselnden Orten in Siegen-Wittgenstein statt. Nach der Trupbacher Heide und dem Wetterbachtal bei Burbach-Holzhausen habe man sich in diesem Jahr bewusst für den Giller entschieden, sagt Witte: „Viele kennen das Gebiet von KulturPur oder vom Ski- und Schlittenfahren im Winter. Daran möchten wir anknüpfen.“

Auch aktuelle Probleme des Waldes sollen bei der Veranstaltung thematisiert werden: Durch den Klimawandel produzieren beispielsweise Fichten weniger Harz und können sich schlechter gegen Schädlinge wie den Borkenkäfer wehren. Was das für den Wald bedeutet und wie er sich in Zukunft an veränderte klimatische Bedingungen anpassen kann, ist eine Frage, die Forstexperten wie Waldbauern umtreibt.

Offiziell eröffnet wird der Tag der Biologischen Vielfalt um 11 Uhr beim Jugendwaldheim Gillerberg, wo sich auch die erste Station des Rundweges befindet. Parkmöglichkeiten gibt es auf den ausgewiesenen Parkplätzen oberhalb von Lützel. Alternativ ist eine Anreise mit der Rothaarbahn bis zum Bahnhof „Vormwald Bhf.“ möglich. Essen und Getränke bietet das Hotel Restaurant Ginsberger Heide an – drinnen wie draußen.

Veranstaltet wird der Tag der Biologischen Vielfalt vom Institut für Biologie der Uni Siegen zusammen mit der NRW-Stiftung, der Biologischen Station Siegen-Wittgenstein, dem NABU sowie dem Kreis Siegen-Wittgenstein. In diesem Jahr sind außerdem der Landesbetrieb Wald und Holz NRW, der Naturpark Sauerland Rothaargebirge, die Deutsche Ameisenschutzwarte sowie der Hegering Hilchenbach und die Klimawelten Hilchenbach dabei. Weitere Infos unter: www.biovielfalt-siwi.de.

Wir bitten um Vorankündigung der Veranstaltung und laden am 14. Juli herzlich zur Berichterstattung ein.

Kontakt:
Prof. Dr. Klaudia Witte
Institut für Biologie, Universität Siegen
E-Mail: witte@biologie.uni-siegen.de
Tel.: 0271-740-3297