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Lesung mit dem mexikanischen Autor David Toscana

Autorenlesung: “Fronteras movedizas / Rege Grenzen“, 09.07.2019, 19 h s.t., Café Cucú (Hinterstraße 21)

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Die Veranstaltungsreihe „Mexiko: Frontera(s)/Grenze(n)“ schließt mit einer Lesung des mexikanischen Autors David Toscana im Café Cucú.

David Toscana gilt als eine der wichtigsten literarischen Stimmen Mexikos. Er wurde 1961 in Monterrey geboren und lebt in Mexiko und Polen. Mit seiner von ihm als „realismo desquiciado“ bezeichneten Schreibweise distanziert er sich ganz bewusst vom Magischen Realismus und setzt Leben und Fiktion in ein neuartiges Verhältnis zueinander, so dass sein Schreiben mal zu Juan Rulfo, mal zu Cervantes‘ Don Quijote in Bezug gesetzt wird. In seinem Essay „Fronteras movedizas“, der zweisprachig spanisch-deutsch in Stefan Falkes Fotobuch La Frontera erschien, entwirft er eine Denkweise, in der Grenzen als von der Geschichte bewegt zu begreifen sind. Er schreibt u.a. für The New York Times und war 2003 auf Einladung des DAAD Writer in Residence in Berlin. Sein Roman Estación Tula erschien schon vor der spanischsprachigen Ausgabe auf Englisch in den USA und ist das einzige von ihm ins Deutsche übersetzte größere Werk (Endstation Tula, 1998, übersetzt von Willi Zurbrüggen). Für El último Lector (Der letzte Leser) erhielt er den Rómulo Gallegos-Preis und für den Roman Olegaroy den renommierten Premio Xavier Villaurrutia 2017 sowie jüngst den Premio Iberoamericano de Novela Elena Poniatowska. Die Autorenlesung geht unterschiedlichsten Grenzphänomenen in seiner Literatur nach und wird spanisch-deutsch moderiert.

Veranstalterin PD Dr. Vera Elisabeth Gerling, Romanistik