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Katalog plus

Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte

Publikationen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Auf dieser Seite finden Sie detailliertere Informationen über die Publikationen der Angehörigen des Lehrstuhls aus dem Kalenderjahr 2014.


Cover Diagonal, 2014 Im Dezember 2014 erschien die diesjährige Ausgabe der Zeitschrift der Universität Siegen, Diagonal. Das Thema der Ausgabe lautet Umnutzung. Alte Sachen, neue Zwecke. Darin enthalten ist der Beitrag Alte Industrieanlagen, neue Nutzungen. Vom sinnvollen Umgang mit den Überresten industrieller Vergangenheit von Daniela Fleiß. Sie nimmt die museale Erschließung alter Industrieanlagen und deren Umnutzung zu etwas vollständig Neuem in den Blick. Ersteres wird von der Autorin am Beispiel des Ironbridge Gorge Museum Trust mit seinen insgesamt zehn Industrie-Museen verdeutlicht, letzteres am Beispiel der Neunutzungskonzepte im Landschaftspark Duisburg-Nord, einem ehemaligen Hüttenwerk, und der Zeche Zollverein in Essen, seit 2001 Weltkulturerbe.


Cover Volkskunde in Sachsen, 2014Gibt es eine Heimat im weltweiten Datennetz? Eine Verortung bzw. einen Ort ohne Raum? Angela Schwarz prüft in ihrem Beitrag zur Zeitschrift Volkskunde in Sachsen unter dem Titel Durch Klick zur Heimat? Virtuelle Heimat-Bilder im World Wide Web, ob es nicht doch etwas gibt, was auf den ersten Blick unmöglich scheint. Die Autorin zeigt anhand von Kategorien, dass "Heimat" tatsächlich mit dem Internet verbunden werden kann, und zwar in verschiedenen Formen: von der Transformation der klassischen "Offline-Heimat" in ein lediglich anderes, neues Medium, über die Neudeutung des Heimat-Begriffs bis hin zur Schaffung einer völlig neuen Form, der digitalen Heimat.


Cover Erster Weltkrieg im Geschichtsunterricht Im Anschluss an eine Lehrerfortbildung im Januar 2014 entstand der Sammelband Der Erste Weltkrieg im Geschichtsunterricht, herausgegeben von Bärbel Kuhn und Astrid Windus. In Grenzenloser Krieg? Der Erste Weltkrieg in Computerspielen geht Angela Schwarz der Frage nach, wie Grenzen in Computerpielen zum Ersten Weltkrieg thematisiert werden und wie sich diese Grenzen im Rahmen eines modernen multiperspektivischen Geschichtsunterrichts nutzen lassen, sie überwunden oder verschoben werden können. Zugleich bietet der Text eine Reihe von Bild- und Textmaterialien, die die Behandlung des Mediums und seiner Art, den Ersten Weltkrieg zu thematisieren, im Unterricht ermöglichen können.


Logo 1914-1918 onlineAnfang Oktober 2014 wurde die Webseite 1914-1918 online freigeschaltet. Zu dieser webbasierten Enzyklopädie zum Ersten Weltkrieg haben zahlreiche internationale Historikerinnen und Historiker beigetragen. in ihrem Artikel über Science and Technology (Germany) legt Angela Schwarz für die deutsche Seite dar, wie die beteiligten Personen ihr Wissen in den Dienst des Militärs stellten, und welche neuartigen Entwicklungen in der Kriegstechnik daraus hervorgingen.


Cover Computer - Spiele - BilderHervorgegangen aus einer Ringvorlesung der Siegener Medienwissenschaften bietet der von Thomas Hensel, Benjamin Beil und Marc Bonner herausgegebene Sammelband Computer - Spiele - Bilder einen Einblick in die visuelle Welt des virtuellen Spiels. Das Primat des Visuellen macht auch Angela Schwarz für den Blick auf die Geschichte als maßgebliches Element in ihrem Beitrag Bunte Bilder – Geschichtsbilder? Zur Visualisierung von Geschichte im Medium des Computerspiels aus. Sie demonstriert anhand von Titeln wie "Anno 1404", "Assassin's Creed" oder "Silent Hunter 5", wie stark Historie im Bildmedium Computerspiel auf die rein optische Rekonstruktion vermeintlicher Bilder der Vergangenheit beschränkt ist.


Cover Frühe Neuzeit im VideospielNicht nur Bücher oder Filme, sondern auch Computerspiele erzählen Geschichte(n). Dabei benutzen sie, wenn es sich um Historienspiele handelt, Narrative, nicht selten sogar (nationale) Meistererzählungen. Wie sie das tun und welche Brechungen das interaktive Medium Computerspiel dabei ermöglicht, analysiert Angela Schwarz in Narration und Narrativ: Geschichte erzählen in Videospielen am Beispiel des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs und seiner Darstellung in zwei so unterschiedlichen Spielen wie "Age of Empires III" und "Assasssin's Creed III" in dem Sammelband Frühe Neuzeit im Videospiel. Geschichtswissenschaftliche Perspektiven, der von Florian Kerschbaumer und Tobias Winnerling herausgegeben wurde.


Cover Wahn und WirkungDie Frage, wie viel Wagner in Hitler steckt, ist wohl so alt wie die Forschungen über die Person des nationalsozialistischen Diktators selbst. Angela Schwarz untersucht in ihrem Beitrag Hitler und Wagner. Zu den Grundlagen der Instrumentalisierung im nationalsozialistischen Deutschland wo sich anhand welcher Quellen tatsächlich Berührungspunkte in Hitlers Leben mit dem Schaffen und Leben des Komponisten nachweisen lassen und wie der Wagner-Kult nach 1933 von der nationalsozialistischen Propaganda vereinnahmt und in den Hitler-Mythos eingewoben wurde. Der Aufsatz erschien in dem von Joseph Imorde und Andreas Zeising herausgegebenen Sammelband Wahn und Wirkung, der von verschiedenen Disziplinen ausgehend unterschiedliche Perspektiven auf Richard Wagner, so der Untertitel der bibliophil gestalteten Publikation, wirft.


Cover Early Modernity in Video Games Der Beitrag Narration and Narrative: (Hi-)Story Telling in Computer Games, der von Angela Schwarz für den von Florian Kerschbaumer und Tobias Winnerling herausgegebenen Sammelband Early Modernity and Video Games verfasst wurde, ist eine abgeänderte Version des deutschsprachigen Originals Narration und Narrativ. Neben einer Einführung in das Feld des historischen Erzählens im Medium Computerspiel steht in diesem Beitrag ebenfalls die differenzierte Betrachtung der Narative in einer amerikanischen ("Age of Empires III") und einer eher europäischen ("Assassin's Creed III") Sicht auf die Ereignisse des Amerikanischen Unabhängigkeitskriegs im Mittelpunkt.


Cover Anglo-German Scolary NetworksDie internationale Vernetzung ist in der heutigen globalen Welt eine ganz alltägliche Angelegenheit. Doch sie ist keineswegs neu. Schon im 19. Jahrhundert gab es zahlreiche Netzwerke auf europäischer Ebene und darüber hinaus, so etwa die Anglo-German Scholarly Networks in the Long Nineteenth Century, die in dem gleichnamigen Sammelband von Heather Ellis und Ulrike Kirchberger einer vielschichtigen Betrachtung unterzogen werden. Angela Schwarz nimmt in ihrem Beitrag Intersecting Anglo-German Networks in Popular Science and their Functions in the Late Nineteenth Century die Vernetzung im Bereich der Popularisierung von Naturwissenschaften in den Blick, die es auf der Ebene der Autorinnen und Autoren wie der Verlage populär-naturwissenschaftlicher Schriften schon gab.


Cover Reflecting on DarwinEvolution ist mehr als nur ein biologisches Phänomen. Sie ist etwas, das seit Charles Darwins Theorie in unterschiedlicher Ausprägung weithin diskutiert und in vielfältigen Formen in der Populärkultur rezipiert wird. Wie sich dies im Genre des Science Fiction niederschlägt, analysiert Angela Schwarz in Evolution "for better or for worse"? Science Fiction Literature and Film and the Public Debate on the Future of Humanity anhand englischsprachiger Literatur- und Filmbeispiele aus dem 20. Jahrhundert sowohl für den Fall des "better" als auch den des "worse". Der Beitrag, der auf eine Tagung im Darwin-Jahr 2009 an der Universität Siegen zurückgeht, erschien in Reflecting on Darwin, herausgegeben von Eckart Voigts, Barbara Schaff und Monika Pietrzak-Franger.