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B.A. Christliche Theologien in ökumenischer Perspektive

Profil

Der BA-Studiengang „Christliche Theologien in ökumenischer Perspektive“ macht die Studierenden mit zentralen Aspekten christlicher Theologien und ihren Einflüssen und Prägungen auf die europäische Kultur vertraut. Dabei nimmt der Studiengang einen inter-konfessionellen Standpunkt ein. Er betrachtet seine Gegenstände sowohl aus römisch-katholischer als auch aus protestantischer Perspektive. Im Wechsel der Perspektiven erkennen die Studierenden Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Bekenntnisse und lernen die konfessionellen Prägungen und ihre gesellschaftlichen Auswirkungen angemessen zu verstehen. Der BA „Christliche Theologien in ökumenischer Perspektive“ nimmt damit die gängige konfessionelle Differenzierung der religiösen Landschaft Deutschlands auf, um sie konfessionell-kooperativ aufeinander zu beziehen. Konfessionelle Differenzen bleiben sichtbar, werden aber kritisch und konstruktiv ins Gespräch gebracht.

Der Studiengang richtet sich an Studierende, die in ihrem zukünftigen Beruf mit konfessionellen und religiösen Unterschieden konfrontiert werden und angemessen reagieren möchten.. Derartige Berufsfelder finden sich in Arbeitsfeldern der Politik (z.B. Kultur- und Bildungspolitik) ebenso wie in der Wirtschaft (z.B. Diversity Management, Personalführung), der Entwicklungsarbeit (z.B. Aufbauprojekte unter Beachtung religiöser Normen im Arbeitsgebiet), der öffentlichen Verwaltung (z.B. Stadtplanung, Standesamt) oder der sozialen Arbeit (z.B. offene Jugendarbeit in religiös heterogenen Städten). Damit zielt der BA „Christliche Theologien in ökumenischer Perspektive“ bewusst auf Tätigkeiten, die außerhalb der klassischen Arbeitsfelder in den Kirchen liegen. In einer sich globalisierenden Gesellschaft, in der religiöse Überzeugungen und Vollzüge wieder wichtiger werden, bedarf es auch außerhalb der kirchlichen Arbeitsfelder religiöser Kompetenzen. Diese will das BA-Kernfach „Christliche Theologien in ökumenischer Perspektive“ vermitteln.

Studium

Deshalb erwerben Studierende im BA „Christliche Theologien in ökumenischer Perspektive“ die Fähigkeit, die konfessionellen Wurzeln alltäglicher Spiritualität und gesellschaftlicher Strukturen wahrzunehmen, die Bedeutung dieser Wurzeln zu verstehen und in konfessionell sensiblen Bereichen so zu urteilen, dass den Bedürfnissen aller Beteiligten Rechnung getragen wird. Dazu klärt das Studium Sinnpotentiale christlicher Weltdeutungen, orientiert historisch über die Wurzeln und Entfaltungen des Christentums, seine Rolle in der gegenwärtigen pluralistischen Gesellschaft sowie über die religiösen Dimensionen gegenwärtiger Debatten. Neben diesen fachspezifischen Qualifikationen ermuntert das Studium zur Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit und ethischen Maßstäben, um die Studierenden zu selbstverantwortlichem Denken und Handeln in Bezug auf Glauben und Christentum anzuregen.

Das Studium ist sowohl als Kernfach wie auch als Ergänzungsfach möglich.