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EKPLO

EKPLO - Echtzeitnahes kollaboratives Planen und Optimieren

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Ausgangslage

Durch die von der Vision "Industrie 4.0" angestoßene und vorangetriebene, echtzeitnahe Erfassung von Prozess- und Kontextdaten sowie deren Verarbeitung, ist die Komplexität von Advanced Planning and Scheduling (APS) Systemen deutlich gestiegen. Ergebnisse und Pläne, die von Optimierungsverfahren „berechnet“ werden, können häufig von den Verantwortlichen nicht mehr nachvollzogen werden. Sie werden daher oft nicht akzeptiert und durch herkömmliche Pläne ersetzt bzw. mit historisch gewachsenen Praktiken umgangen.

 

Projektziel

Ziel des Projektes EKPLO ist es, die Potentiale von APS Systemen - insbesondere für kleine und mittelständische Unternehmen - unter der besonderen Berücksichtigung der Mitarbeiter als entscheidende Akteure bei der (wertschöpfungskettenübergreifenden) Auftrags- und Ressourcenplanung nutzbar zu machen. Das entstehende System nennen wir Human-Centered APS (HAPS).

 

Vorgehen und Innovation

In EKPLO wird ein klassisches APS-System durch Funktionalitäten zur Visualisierung der APS-Algorithmen, zur Kommunikations- und Kollaborationsunterstützung, sowie zur endnutzerfreundlichen Anpassung der APS-Algorithmen ergänzt. Dies soll wesentlich zur Verringerung der Komplexität, zur besseren Unterstützung der Mitarbeiter im echtzeitnahen Daten- und Entscheidungskontext, sowie zur schnellen Anpassung des Systems durch sowohl die Anwender einerseits, als auch durch die Entwickler andererseits, beitragen.

Die Innovation dieses Projektes bzw. des neuartigen Systems liegt in der einzigartigen Kombination verschiedener, häufig voneinander getrennter Forschungs- und Anwendungsbereiche. Hierdurch und durch eine agile Vorgehensweise bei der Projektdurchführung, entsteht ein holistischer Ansatz zur Bewältigung dieser sozio-technischen, intra- aber auch interorganisationalen Aufgabenstellung.

 

Projektpartner SMI

Das Siegener Mittelstandsinstitut (SMI) wird sich im Rahmen des Gesamtprojektes hauptsächlich auf die Erstellung von Anforderungsprofilen bei den Anwendungspartnern fokussieren sowie Vorher-Nachher-Vergleiche durchführen. Mit Hilfe der vielfältigen Kontakte zu unterschiedlichen Unternehmen der Region soll auch ein reger Austausch über die Projektgrenzen hinaus erfolgen (beispielsweise im Rahmen von gemeinsamen Workshops). Zu guter Letzt erarbeitet das SMI Konzepte zur Verbreitung bzw. Verstetigung der entwickelten Technologien und Arbeitsweisen.

 

Weitere Informationen: http://ekplo.de