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Katalog der UB Siegen

Sonstige Förderinstitutionen

 

Der Deutsche Akademische Austausch Dienst (DAAD) fördert den internationalen Austausch von Studierenden und WissenschaftlerInnen. In der DAAD-Stipendienbank sind neben den DAAD-Stipendien für Auslandsaufenthalte während der Promotion auch Auslandsstipendien anderer Fördergeber für Doktorandinnen und Doktoranden ausgewiesen.
Das Akademienprogramm der deutschen Akademien der Wissenschaften dient der langfristig angelegten geisteswissenschaftlichen Grundlagenforschung. Geisteswissenschaften im Verständnis des Akademienprogramms schließen die Rechts-, Wirtschafts- und Gesellschaftswissenschaften ein. Die zentrale, vom Wissenschaftsrat bestätigte Aufgabe des Akademienprogramms besteht in der Erschließung, Sicherung und Vergegenwärtigung unserer kulturellen Überlieferung. Um in das Akademienprogramm aufgenommen zu werden, müssen Forschungsprojekte folgende Kriterien erfüllen: überregionale gesamtstaatliche Bedeutung, hohe wissenschaftliche Relevanz, eine Laufzeit zwischen 12 und 25 Jahren und ein finanzielles Mindestvolumen von 120.000 Euro im Jahr.
Das Junge Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften wird von der Stiftung Mercator und dem NRW-Innovationsministerium gefördert. Es stellt eine besondere Form der Auszeichnung für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dar, die sich in der Post-Doc-Phase befinden. Ziel ist es, den insgesamt 30 Stipendiaten des "Jungen Kollegs" gleichermaßen eigene Forschungsarbeiten und gemeinschaftliche Projekte zu ermöglichen, sich mit der etablierten Wissenschaftselite auszutauschen und den Aufbau von Netzwerken innerhalb und auch außerhalb der Akademie zu unterstützen.
Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen „Otto von Guericke“ e.V. (AiF) fördert Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen. Dabei verknüpft sie als Dach eines industriegetragenen Innovationsnetzwerkes Wirtschaft, Wissenschaft und Staat und bietet praxisnahe Innovationsberatung an. Als Träger der industriellen Gemeinschaftsforschung und weiterer Förderprogramme des Bundes setzt sich die AiF für die Leistungsfähigkeit des Mittelstands ein.
Die Fraunhofer Gesellschaft ist die führende Organisation für angewandte Forschung in Europa. Sie betreibt anwendungsorientierte Forschung zum direkten Nutzen für Unternehmen und zum Vorteil der Gesellschaft. Die Auftraggeber sind Industrieunternehmen, Dienstleistungsunternehmen und die Öffentliche Hand. Mit mehr als 80 Forschungseinrichtungen, davon 59 Fraunhofer-Institute an Standorten in ganz Deutschland, 17 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend mit natur- oder ingenieurwissenschaftlicher Ausbildung, und 1,6 Milliarden Euro Forschungsvolumen jährlich, davon 1,3 Mrd € im Leistungsbereich Vertragsforschung, ist die Fraunhofer Gesellschaft die größte Organisation für angewandte Forschung in Europa. Zwei Drittel dieses Leistungsbereichs werden mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten erwirtschaftet. Ein Drittel wird von Bund und Ländern als Grundfinanzierung beigesteuert.
Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen. Sie ist mit 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 16 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894). In der Helmholtz-Gemeinschaft haben sich 16 deutsche Forschungszentren zusammengeschlossen. Sie bündeln damit ihre Ressourcen zur Erforschung komplexer Fragen von gesellschaftlicher, wissenschaftlicher und technologischer Relevanz. Sie konzentrieren sich auf sechs große Forschungsbereiche: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. In ihnen arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zentrenübergreifend eng zusammen. Die Gemeinschaft bietet den hierzu notwendigen Rahmen: die Möglichkeit langfristiger Planung, wissenschaftliche Kompetenz in hoher Dichte und eine herausragende wissenschaftliche Infrastruktur mit zum Teil weltweit einzigartigen Großprojekten.