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Heisenberg-Programm

Prof Dr. Ing. Max Christian Lemme  - Heisenberg-Professor

Heisenberg-Professur Lemme

Prof. Dr.-Ing. Max Christian Lemme hat seit 1. November 2012 an der Universität Siegen eine Heisenberg-Professur der Deutschen Forschungsgemeinschaft für Graphen-basierte Nanotechnologie  inne.
Diese wird auf die Dauer von fünf Jahren von der DFG finanziell unterstützt. Danach richtet die Universität die Professur dauerhaft aus eigenen Mitteln ein. Eine Heisenberg-Professur soll jungen Forschern die Möglichkeit geben, ein attraktives Forschungsthema an einer Hochschule zu etablieren.
Inhaber der Professur für Graphen-basierte Nanotechnologie ist Dr.-Ing. Max-Christian Lemme. Er studierte und arbeitete bis 2008 an der RWTH Aachen und war von bis 2008 bis 2010 an der Harvard University, Cambridge, USA beschäftigt. Anschließend wechselte er ans schwedische KTH Royal Institute of Technology in Stockholm und ist seit 2012 Professor für Nanotechnologie an der Universität Siegen. Seit 2005 beschäftigt sich Prof. Lemme mit dem Material Graphen (Kohlenstoff), das im Jahr 2004 von Konstantin Novoselov und Andre Geim entdeckt wurde. Dafür erhielten beide im Jahr 2010 den Nobelpreis für Physik.
Graphen gilt als das künftige Material in der Mikroelektronik und in Grenzen auch als eine Art Silizium-Ersatz. Lemme: „Es ist das festeste Material der Welt, transparent, leitfähig und flexibel.“
Lemme will an der Universität Siegen Bauelemente auf Graphenbasis erforschen und sich intensiv mit Herstellungsverfahren des Materials befassen. Bislang wird Graphen, ganz anschaulich beschrieben, in einem Abscheideverfahren mit Tesafilm aus Graphit gewonnen. Mithilfe von Graphen hoffen die Wissenschaftler beispielsweise, Handys flexibler gestalten oder Superkondensatoren zur Speicherung von Energie entwickeln zu können. Für den Wechsel ins südliche Westfalen war für den Wissenschaftler, der privat gerne an alten Motorrädern bastelt, der Strukturwandel an der Universität Siegen ausschlaggebend und reizvoll. Lemme: „Mit dem Material Graphen muss man interdisziplinär arbeiten.“ Ein Vorhaben des Neuzugangs ist die Schaffung eines gemeinschaftlich zu nutzenden Reinraumlabors. Dabei wird er nicht zuletzt mit Prorektor Prof. Dr. Peter Haring Bolivar kooperieren. Zudem soll „eine gut funktionierende Forschergruppe im Graphenbereich“ aufgebaut werden, die „europa- und weltweit beachtet wird“.

 

PD Dr. Christian Hornung – Heisenberg-Stipendiat

Heisenberg-Stipendium HornungPrivatdozent Dr. Christian Hornung ist seit dem 1. April 2015 als Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Seminar für Katholische Theologie an der Universität Siegen tätig.
Das nach dem Physik-Nobelpreisträger Werner Heisenberg benannte Programm ist das höchstrangige Instrument der DFG zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Das Programm richtet sich an Wissenschaftler, die alle Voraussetzungen für die Berufung auf eine Langzeit-Professur erfüllen und soll Nachwuchswissenschaftlern ermöglichen, sich auf eine wissenschaftliche Leitungsposition vorzubereiten und in dieser Zeit weiterführende Forschungsthemen zu bearbeiten. Die maximale Förderungs-Dauer beträgt fünf Jahre.
Der Kirchenhistoriker Christian Hornung habilitierte sich 2014 für das Fach Alte Kirchengeschichte und Patrologie an der Universität Bonn. Die Spätantike ist sein Spezialgebiet. So arbeitete er unter anderem für das Franz Joseph Dölger-
Institut für das Projekt „Reallexikon für Antike und Christentum“.
Im Rahmen seines Heisenberg-Stipendiums beschäftigt er sich mit zwei Projekten. Zum einen forscht Hornung zu Askese und asketischen Idealen im antiken Christentum und zum zweiten konzentriert er sich auf das Thema Buße und deren kirchenrechtliche Konstruktion im Verhältnis zur pastoralen Wirklichkeit.