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Sensorik und Nanoforschung

Sensorik und NanoforschungBild Ziel der wissenschaftlichen Arbeiten im Bereich der Mikro- und Nanochemie ist die Untersuchung von chemischen Arbeitsprozessen auf mikroskopischer Ebene. Die Erforschung neuer Methoden und Systeme für die Mikro- und Nanochemie bilden die Basis für innovative intelligente Mikrosysteme und Sensoren z.B. im Bereich der Lab-on-Chip-Technologie. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit verschiedener Arbeitsgruppen reichen die einzelnen Teilgebiete von der Chipebene über die vielfältigen algorithmischen Lösungen und der Software bis zu Systemlösungen. Multi-Sensorsysteme und deren Anwendungen sind ein langjähriger Forschungsschwerpunkt der Universität Siegen.  Die Forschungen befassen sich mit der Entwicklung und Anwendung von chemischen und biochemischen Sensoren für Life Science und Umwelttechnik, intelligenten Material- und Struktursensoren und innovativen Bildgebungstechniken für Automatisierung und Sicherheitsanwendungen.

Im Graduiertenkolleg 1564 „Imaging New Modalities“ (ab Oktober 2009) wird im Bereich der bildgebenden Sensorforschung gearbeitet, um im Kontext der zivilen Sicherheit neuartige Lösungsansätze  umzusetzen. Die betrachteten Sicherheitsbereiche umfassen die Personenerkennung/Biometrie, die Materialanalyse und die Szenenüberwachung. Ziel ist es, Verfahren zur funktionalen Erweiterung von Sicherheitsanwendungen und zur Steigerung der Robustheit durch Nutzung der teilweise gegebenen Orthogonalität und Redundanz von Sensorinformation zu entwickeln. Als neue Sensorelemente werden im Graduiertenkolleg insbesondere Entfernungsmesssensoren auf Basis der Photonic Mixing Device (PMD) Technologie, spektral erweiterte Sensoren im Bereich der THz-Strahlung und spektral hoch auflösenden Sensoren für sichtbares Licht (colorimetrische Arrays) erforscht.