Natur- und Ingenieurwissenschaften
Dieser Profilbereich verbindet die Disziplinen der Mathematik, Informatik, Natur- und Ingenieurwissenschaften mit folgenden Schwerpunkten:
Innovative Materialien
Das in den letzten Jahren stark prosperierende Arbeitsfeld "Optimierung von Konstruktionswerkstoffen und -systemen" wird derzeit zu einem von vier Profilbereichen an der Universität Siegen ausgebaut und ist in einem Zwei-Säulen-Modell organisiert.
In starker fachlicher Überlappung arbeiten das Cm (Zentrum für innovative Materialien) und das FOMAAS (Forschungszentrum für Multidisziplinäre Analysen und Angewandte Systemoptimierung) mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Methoden auf diesem spannenden und hochgradig interdisziplinären Gebiet.
Fahrzeugbau
In enger Zusammenarbeit mit der ansässigen Industrie wird ein Fahrzeuginstitut an der Universität aufgebaut. Wesentliche Bestandteile eines solchen Zentrums sollen eine virtuelle Fabrik und Versuchsstände sein. Neben der durchgängigen virtuellen Abbildung der gesamten Prozesskette werden alle signifikanten Bereiche der Fertigung, Montage bis zur Betrachtung der Toleranzen berücksichtigt. Nach Aufbau des Fahrzeugmodelles werden virtuelle Fahrtests durchgeführt. Ziel ist die Entwicklung eines digitalen Prototyps, der die Basis darstellt, um das erste reale Fahrzeug als fahrbereites Serienfahrzeug darzustellen.
Visualisierung und Sensorik
Ausbau der Forschungsaktivitäten in den Fakultäten und im NRW Zentrum für Sensorsysteme (ZESS)
- DFG-Graduiertenkolleg „Imaging New Modalities“
- Forschungsschule MOSES – Multi Modal Sensor Systems for Environmental Exploration
and Safety (finanziert durch das Land NRW) - Kooperationsvorhaben HighTech.NRW – Projekt LAOTSE - Flughafen-Start- und Landebahnüberwachung durch multimodale, vernetzte Sensorik
Ziel der wissenschaftlichen Arbeiten der Forschergruppe Mikro- und Nanochemie ist die Untersuchung von chemischen Arbeitsprozessen auf mikroskopischer Ebene. Es werden dabei neue Methoden und Systeme für die Mikro- und Nanochemie erforscht, die Basis für neue intelligente Mikrosysteme und Sensoren darstellen, z.B. im Bereich der Lab-on-Chip-Technologie.
Elementarteilchenphysik
Seit der Gründung der Universität hat sich Siegen zu einem weltweit bekannten Standort sowohl der experimentellen wie auch der theoretischen Teilchenphysik entwickelt. Es ergeben sich interessante Verbindungen zwischen Kosmologie und Astrophysik auf der einen und der Elementarteilchenphysik auf der anderen Seite. Dieser Bereich entwickelt sich zurzeit zu einem eigenen Arbeitsgebiet, der so genannten Astroteilchenphysik, an dem die Siegener Teilchenphysik wesentlich beteiligt ist.
Zentrale Einrichtungen:
- DFG-Graduiertenkolleg "Imaging New Modalities"
- Forschungszentrum für Mikro-/Nanochemie und Technologie (Cμ)
- Zentrum für innovative Materialien (Cm)
- NRW-Zentrum für Sensorsysteme (ZESS)
- Zentrum für Entwicklungsländerforschung und Wissenstransfer (ZEW)
- Interdisziplinäres Kompetenzzentrum Altbau (INKA)

