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Drittmittel-Förderung für Postdoktoranden

Viele Drittmittelgeber richten sich mit speziellen Förderprogrammen an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Je nach Karrierestufe können hier verschiedene Optionen als Bausteine zur wissenschaftlichen Selbstständigkeit und zum weiteren Karriereweg gewählt werden. So z.B. die Einwerbung der eigenen Stelle in einem Forschungsprojekt über den Aufbau einer eigenen Nachwuchsgruppe bis hin zum Aufbau von Vernetzungen, Kooperationen und Austausch im In- und Ausland. Aus der Fülle der Angebote haben wir für Sie die wichtigsten Fördermittelgeber und Förderprogramme zusammengestellt.

Einwerbung der eigenen Stelle und Postdoc-Stipendien

Für Ihren wissenschaftlichen Karriereweg ist die Einwerbung eines eigenen Drittmittelprojektes von großer Bedeutung. Dabei kann zugleich auch die eigene Stelle oder ein Stipendium beantragt werden und somit eine meist zwei- bis dreijährige Grundfinanzierung für Postdocs eingeworben werden.
Bitte lassen Sie sich zu den DFG-Programmen für Nachwuchswissenschaftler vom Referat Forschungsförderung beraten und beachten die internen Verfahren!

 

Förderung einer eigenen Nachwuchsgruppe

Für herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler ist die eigenverantwortliche Leitung einer Nachwuchsgruppe eine attraktive Möglichkeit, sich zügig für eine wissenschaftliche Leitungsaufgabe, insbesondere als Hochschullehrer zu qualifizieren.
  • Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • Der ERC ist das Exzellenzprogramm der EU für individuelle, exzellente Forscher und deren Forscherteams. Es unterstützt innovative Grundlagen- und Pionierforschung am Rande des Wissens. Geförderte Projekte zeichnen sich durch bahnbrechende, hochrisikoreiche Forschung aus, die einen hohen wissenschaftlichen Ertrag erhoffen lassen. Der ERC ist in mehrere Unterprogramme gegliedert, wobei Nachwuchswissenschaftler entweder über die starting grants (2-7 Jahre nach Promotion) oder die consolidator grants (7-12 Jahre nach Promotion) gefördert werden können.
  • Nachwuchsgruppen des Rückkehrerprogramms des Landes NRW
  • Junges Kolleg der Akademie der Wissenschaften und der Künste des Landes NRW
  • Sofja Kovalevskaja-Preis der Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung
  • Die Hans Böckler Stiftung unterstützt den wissenschaftlichen Nachwuchs (Juniorprofessuren, habilitierte jüngere HochschuldozentInnen und PrivatdozentInnen sowie HochschullehrerInnen) durch die Förderung und Einrichtung von Nachwuchsforschergruppen sowie durch die Einrichtung von Promotionskollegs.

 

Wissenschaftliche Karriere kurz vor der Berufung

  • Das Heisenberg-Programm der DFG richtet sich vor allem an exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die ihre Berufbarkeit bereits erlangt haben und sich mit einem hochkarätigen Forschungsprojekt auf eine spätere Langzeitprofessur vorbereiten und ihre wissenschaftliche Reputation weiter steigern wollen. Im Heisenberg-Programm stehen die Module Heisenberg-Stelle, Heisenberg-Rotationsstelle, Heisenberg-Professur und Heisenberg-Stipendium zur Auswahl.
  • Die Alexander von Humboldt-Professur ermöglicht weltweit führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem  Ausland die Durchführung langfristiger zukunftsweisender Forschungen an Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland.
  • Mit der  Lichtenberg-Stiftungsprofessur der Volkswagen Stiftung soll das Förderinstrument des Endowments als nachhaltige Finanzierung von herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern auf Stiftungsprofessuren etabliert werden.

 

Vernetzungen, Kooperationen und internationale Austauschprogramme

  • Marie Sklodowska-Curie Actions (MSCA) Individual Fellowships (IF) der EU dienen der individuellen Karriereentwicklung von erfahrenen Forschern durch Training, Forschung und internationale bzw. intersektorale Mobilität. Kompetenzerweiterungen auf einer breiten Basis sollen dem Wissenschaftler den Weg zu einer erfolgreichen Karriere ebnen. Antragsberechtigt sind sog. „experienced researcher“ die entweder bereits eine erste abgeschlossene Promotion oder mindestens 4 Jahre Vollzeitforschungserfahrung vorweisen können.
  • Humboldt-Forschungsstipendien der Alexander von Humboldt-Stiftung
  • Der DAAD fördert den internationalen Austausch von Studierenden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern. In der DAAD-Stipendienbank finden Sie DAAD-Stipendien für Auslandsaufenthalte während der Promotion, aber auch Auslandsstipendien anderer Fördergeber.
  • Die Heinrich Hertz-Stiftung fördert den wissenschaftlichen Austausch durch die Vergabe von Stipendien für internationale Forschungsaufenthalte an Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern, die in Nordrhein-Westfalen tätig sind und ein Forschungsvorhaben im Ausland planen, und Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler, die im Ausland tätig sind und ein Forschungsvorhaben in Nordrhein-Westfalen planen.
  • Forschungsstipendien der DFG zur Durchführung eines Forschungsprojektes im Ausland
  • Zum Aufbau internationaler Kooperationen können bei der DFG die Module „projektvorbereitender Workshop“, „Auslandsreisen“ sowie „Gastaufenthalte“ beantragt werden.
  • Wissenschaftliche Netzwerke der DFG ermöglichen einen mehrjährigen ortsübergreifenden Austausch – auch mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland – zu einem wissenschaftlichen Themenbereich mit der Zielsetzung ein konkretes Ergebnis zu erreichen.
  • Stipendienprogramm der Daimler und Benz Stiftung zur Unterstützung ausgewählter Postdoctoranden, Juniorprofesoren oder Leiter junger Forschungsgruppen Die jährliche Fördersumme von 20.000 Euro pro Stipendium, das für die Dauer von zwei Jahren gewährt wird, kann zur Finanzierung wissenschaftlicher Hilfskräfte, technischer Ausrüstung, Forschungsreisen oder zur Teilnahme an Tagungen genutzt werden.