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Freie Sicht auf der Campus-Baustelle

Der Sanierungstrakt auf dem Adolf Reichwein-Campus ist vollständig entkernt, auch die Schadstoffsanierung ist abgeschlossen. Aktuell bekommen die Gebäude neue Fenster, anschließend beginnen die Vorbereitungen für den Innenausbau.

Groß und hell wirken die Etagen in den Sanierungsgebäuden auf dem Adolf Reichwein-Campus der Universität Siegen. Sämtliche Bau_web 1Zwischenwände, Lüftungsrohre, Einbauten und die gesamte Elektrik wurden in den vergangenen Monaten ausgebaut und weggeschafft. Nur helle und dunklere Stellen auf dem Betonboden lassen noch die alten Umrisse der Büros und sonstigen Räume erkennen. Die Entkernung von Mensa, Caféteria und Bibliothek, sowie der Büro- und Seminarräume in den Gebäudeteilen AR-H und -K ist nahezu abgeschlossen. Damit hat das Modernisierungs-Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht. Als nächstes sollen die Vorbereitungen für den Innenausbau starten. Ziel der großen Campus-Sanierung ist es, den gesamten Bereich innen wie außen vollständig zu erneuern.

Beim Rundgang über die Baustelle bieten sich nun zahlreiche neue Perspektiven: Wo Bau_web 2früher Wände die Sicht versperrten, wandert der Blick zwischen Betonpfeilern und Stahlstreben auf Nachbargebäude oder das Campusgelände. Im ehemaligen Speisesaal der Mensa gibt es viel frische Luft und einen nahezu unverstellten Blick ins Tal: Die Fensterfront wurde bis auf den Rahmen komplett entfernt. Die großen Glasfenster werden – wie sämtliche Fenster im Sanierungsbereich – durch neue, dreifach verglaste Fenster ersetzt.

Bau_web 3Beeindruckend ist auch der Gang durch die Universitätsbibliothek. „Ich bin selbst erstaunt, wie großzügig die Bibliothek so leergeräumt wirkt“, sagt Christopher Leyck Dieken von der zuständigen Baufirma Züblin. In den vergangenen Wochen waren einzelne Bereiche der UB noch mit Schutzwänden abgeriegelt, um vorhandene Schadstoffe zu entfernen. Nachdem nun auch die Schadstoffsanierung abgeschlossen ist, zeigen sich die Etagen rund um den großzügigen Treppenaufgang unter der Glaskuppel erstmals völlig offen und frei. „Im Zuge der Entkernung müssen wir noch allerletzte Restarbeiten erledigen“, erklärt Leyck Dieken, „dann können die Vorbereitungen für den Innenausbau starten.“

Der gesamte Sanierungsbereich bekommt eine neue Elektrik, neue Heizungs- und Sanitäranlagen und Bau_web 4eine neue Lüftung. Für letztere wurden auf den Dächern der H- und K-Gebäude bereits große Stahlkonstruktionen errichtet. Auf ihnen sollen die neuen, modernen Lüftungsanlagen installiert werden. Mithilfe der beiden großen Baustellen-Krane wurden die schweren Stahlteile auf die Dächer gehoben. Als nächstes werden die Krane das Material für den Innenausbau noch oben transportieren und auf den einzelnen Etagen verteilen – jeweils dorthin, wo es benötigt wird. Danach ist der Einsatz der Krane abgeschlossen.

Um die neue Außenfassade anzubringen, muss ein Baugerüst errichten werden. Von oben nach unten sollen dann die neuen Fassadenelemente angebracht werden. Spätestens dann wird sich auch der äußere Eindruck der Sanierungsgebäude deutlich verändern: Das verwaschene Blau weicht hellem Blech.

Rund 60 Mann von 23 verschiedenen Baufirmen arbeiten zurzeit auf der Campus-Baustelle. Mit dem Fortschritt der Arbeiten ist Projektleiter Leyck Dieken insgesamt sehr zufrieden, dennoch seien Sanierungsprojekte dieser Größenordnung anspruchsvoll, sagt er: „Für mich persönlich ist diese Campus-Sanierung das größte und aufwändigste Projekt meiner bisherigen Laufbahn.“

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Viel Platz und freier Blick ins Tal: In der Mensa ist die Glasfront komplett ausgebaut. Sie wird durch neue, dreifach verglaste Scheiben ersetzt.