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FAQ (Frequently Asked Questions)

Auf dieser Seite finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen zu sämtlichen Bau- und Sanierungsprojekten, der Übergangslösung und den Plänen zur zukünftigen Campusentwicklung. Bitte klicken Sie auf die Themenfelder, um die Fragen & Antworten zu sehen.

Zur Übergangslösung

Gibt es eine Übersicht, was während der Interims-Zeit wo zu finden ist?

Ja, eine Übersicht zur Interimslösung gibt es hier.

Werden während der Bauzeit am AR-Campus Veranstaltungen ausfallen?

Nein. Alle Seminare und Vorlesungen finden durch die Schaffung von Interimslösungen statt. In der umgebauten Haardter-Berg-Schule wurde dazu eine Vielzahl neuer Seminarräume eingerichtet. Seit dem Sommersemester 2017 finden dort Veranstaltungen statt.

Sind die Übergangslösungen barrierefrei?

Nicht vollständig. In der Haardter-Berg-Schule ist Barrierefreiheit nur bis zum ersten Geschoss garantiert, die unteren Stockwerke sind für Rollstuhlfahrer nur über Außenwege zugänglich. Sollten Studierende mit Behinderung Schwierigkeiten haben, ihre Seminarräume zu erreichen, werden sie gebeten, sich an Janina Lemke vom Flächen- und Liegenschaftsmanagement (janina.lemke@uni-siegen.de) zu wenden. Die Seminare werden dann in andere Räume verlegt.

Wo sind künftig die Service-Angebote aus dem Mensa-Foyer zu finden (Geldautomaten, AOK, AStA-Shop, Familien- und Kinderzimmer)?

Die Angebote werden auch in der Interims-Zeit vorgehalten und ziehen die Haardter-Berg-Schule. Sie sind dort im Eingangsbereich zu finden, beziehungsweise ausgeschildert.

Wann ziehen die vom Interim betroffenen Gruppen/ MitarbeiterInnen in ihre neuen Räume um?

Die Umzüge haben bereits begonnen und erfolgen gestaffelt über den gesamten Zeitraum bis zum geplanten Baubeginn im Oktober. Als erstes Interims-Gebäude ist im April die umgebaute Haardter-Berg-Schule fertig geworden: Dort haben die Didaktik der Physik, der AStA, die Fachschaftsräte und die studentischen Gremien ihre „neuen“ Räume bezogen. Die Modulbauten für die Fakultät I, sowie für Mensa und Cafeteria werden aktuell auf der ehemaligen Haardter Berg-Wiese errichtet und sollen mit ausreichend Vorlauf zum Wintersemester 2017/18 bezogen werden.

Wann zieht die Mensa in den Interims-Modulbau um und bleibt sie während des Umzugs geschlossen?

Der Umzug erfolgt rechtzeitig vor dem geplanten Start der Sanierungsmaßnahmen am 1. Oktober 2017, also in der Zeit der Semesterferien. Eine umzugsbedingte Schließung der Mensa wird es nicht geben – eine lückenlose Versorgung ist gewährleistet. Über den konkreten Umzugstermin wird rechtzeitig informiert.

Wird die Container-Mensa den mittäglichen Ansturm bewältigen können?

Die Mensa wird während der Interims-Zeit ihre Qualität halten, die Öffnungszeiten wurden um eine halbe Stunde (bis 15 Uhr) verlängert. Allerdings gibt es weniger Plätze, als in der eigentlichen Mensa. Die Gäste werden deshalb gebeten, ihre Plätze nach dem Essen rasch wieder freizugeben, damit nach wie vor alle während der üblichen Öffnungszeiten Essen gehen können. Außerhalb der Essenszeiten können Studierende die Plätze als Arbeitsplätze nutzen.

Wann bezieht die Cafeteria ihre Interims-Räume?

Die Cafeteria wird einige Wochen vor der Mensa umziehen. Auch hier ist ein lückenloser Betrieb gewährleistet und auch hier bleiben die Öffnungszeiten während des Interim gleich.

Was passiert in der Interims-Zeit mit dem Bistro?

Auch für das Bistro wird eine Übergangslösung geschaffen. Dafür entsteht ein neuer Modulbau auf dem Hölderlin-Campus.

Wo werden die Bestände der Universitätsbibliothek untergebracht sein?

Die Universitätsbibliothek verteilt sich während der Interimszeit auf sechs Standorte. Der größte Teil der Bibliotheksbestände findet sich in der neuen Teilbibliothek Weidenauer Straße (W). Die Teilbibliothek Hölderlinstraße (H) fungiert als Hauptstandort der Universitätsbibliothek, in dem auch die Mehrzahl der BibliotheksmitarbeiterInnen untergebracht ist. Mit der Teilbibliothek AR-D im Bereich der derzeitigen Erweiterung bleibt auch ein Standort auf dem Campus Adolf-Reichwein-Straße erhalten. Die Teilbibliothek Paul-Bonatz-Straße (PB), die Teilbibliothek Emmy-Noether-Campus (ENC) sowie die neue Teilbibliothek Unteres Schloss (US) bleiben in Bezug auf die fachliche Ausrichtung und die vorgehaltenen Bestände unverändert.

Wann erfolgt der Umzug der Medien aus der Hauptbibliothek AR? Sind diese während des Umzugs zugänglich?

Der derzeitige Plan sieht vor, dass die Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) bis zum September 2017 vollständig leergezogen sein sollte (mit Ausnahme der Erweiterung AR-D). Mit dem Umzug werden 600.000 Medien in ihren Interimsstandort verlagert. Die Einschränkungen, die ein Umzug dieser Größenordnung zwangsweise mit sich bringt, sollen so gering wie möglich gehalten werden. Ein durchgängig freier Zugriff auf alle Medien ist jedoch nicht realisierbar.

Kann ich in der neuen Teilbibliothek Weidenauer Straße (W) auch direkt Medien ausleihen?

Ja. Sämtliche Standorte der Universitätsbibliothek können in der Interimszeit direkt vor Ort und mit unmittelbarem Zugang zu den Medien genutzt werden. Zusätzlich wird die Bibliothek einen Shuttle-Service einrichten, der die Belieferung von Aufsätzen und Büchern zwischen den verschiedenen Standorten ermöglicht.

Zur den geplanten Modernisierungsarbeiten AR

Welche Bauarbeiten finden auf dem Campus AR statt?

Die Gebäudeteile AR-H, -K, -UB und –M werden umfassend saniert und modernisiert. Beginn der Arbeiten ist im Oktober 2017, abgeschlossen sein werden sie voraussichtlich Ende 2019.

Wie teuer ist die Sanierung und wer bezahlt sie?

Die Gesamtkosten für das Projekt liegen bei einem dreistelligen Millionenbetrag. Die Maßnahme erfolgt im Rahmen des Hochschulbau-Konsolidierungsprogramms (HKoP) und wird von Land NRW finanziert.

Wie werden die sanierten Gebäude aussehen?

Sie haben aus energietechnischen Gründen keine Balkone mehr und bekommen eine Blechfassade. Das Material wurde ausgewählt, weil es sehr beständig und ökologisch ist und aus der Region kommt. 

Was ändert sich durch die Sanierung in der Mensa?

Der Ausgabebereich wird neugestaltet und anders organisiert: Die Ausgabe erfolgt in der neuen Mensa nicht mehr nach Menülinien. Stattdessen wird es an jeder Ausgabetheke das vollständige Essensangebot geben. So sollen lange Schlangen vermieden und Wartezeiten reduziert werden. Der Ausgabebereich muss dazu entsprechend vergrößert werden und wird künftig auch den Bereich der bisherigen Kinderecke einschließen. Um trotzdem ausreichend Sitzplätze anbieten zu können, wird das Restaurant „Ars Mundi“ geschlossen und zu Sitzplätzen für die Mensa umgebaut.

Wird es an anderer Stelle einen Ersatz für das Restaurant „Ars Mundi“ geben?

Nein.

Gibt es in Cafeteria und Bistro Neuerungen?

In der Cafeteria wird der Produktions-Bereich ausgeweitet, um nach der Sanierung ganztägig warmes Essen anbieten zu können. Im Bistro wird es keine Veränderungen geben.

Was ändert sich im Mensa-Foyer?

Das Foyer wird einladend und hell gestaltet, ein neues Beleuchtungskonzept soll die Orientierung erleichtern. Wo bisher die Sparkassenfiliale angesiedelt ist, wird ein Lounge-Bereich mit Sitzgelegenheiten eingerichtet. Die Sanitäranlagen werden saniert und ein neuer Wickelraum eingerichtet. An verschiedenen Stellen im Foyer werden Info-Points eingerichtet, die Hochschulgruppen für Aktionen/ Stände nutzen können. Der AStA-Shop und das Familien- und Kinderzimmer im oberen Teil des Foyers werden vergrößert und bekommen einen neuen Zugang. Die Büros der Gleichstellung ziehen ebenfalls dorthin.

Was ändert sich in der Universitätsbibliothek?

Die Hauptbibliothek Adolf-Reichwein-Straße (AR) wird von Grund auf saniert. Fenster, Wände und Fußböden werden vollständig erneuert. Durch die Ausstattung mit neuem Mobiliar und die Umsetzung eines durchdachten Farbkonzepts wird die Aufenthaltsqualität in den Räumen der Bibliothek deutlich erhöht. Vorgesehen sind unterschiedlich gestaltete und zum Teil variable Lern- und Arbeitsbereiche mit Einzel- und Gruppenarbeitsräumen. Zur technischen Ausstattung gehören wie bisher flächendeckendes WLAN und Stromanschlüsse; als zusätzlicher Service werden u.a. abschließbare Ladestationen für Mobilgeräte angeboten.

Was ändert sich auf den Etagen des K- und H-Gebäudes?

Es wird eine komplett neue Raumaufteilung geben. Die Büroräume werden etwas verkleinert und dafür zwei Flure mit einer Mittelzone geschaffen: Dort sollen verschiedene Servicebereiche wie Drucker/ Kopierer/ Scanner, Besprechungsboxen, Teeküchen und Wartebereiche entstehen. Auch die vorhandenen Seminarräume werden saniert.

Zum Campus Unteres Schloss

Wann bekommt der Campus Unteres Schloss eine Mensa?

Ein Standort für die geplante „Schloss-Mensa“ ist gefunden, die Verträge sind bereits unterzeichnet: Hinter dem ehemaligen Kreisklinikum wird vom Obergraben aus ein neues Gebäude an den Hang gebaut, in dem eine Cafeteria und eine Mensa mit rund 650 Sitzplätzen untergebracht werden. Zum Wintersemester 2018/ 2019 könnten dort die ersten Essen ausgegeben werden.

Wie ist der Stand der Dinge beim geplanten Hörsaal- und Seminarzentrum für den Campus Unteres Schloss?

Die Verträge für das neue Hörsaal- und Seminarzentrum sind bereits unterzeichnet. Danach wird die obere Etage von Karstadt umgebaut. Auf einer Nutzfläche von rund 3.000 Quadratmetern entstehen dort drei große Hörsäle und zahlreiche Seminarräume. Vorgesehen ist außerdem ein größeres Foyer für Ausstellungen und Empfänge. Zum Schlossplatz hin soll es eine von Karstadt betriebene Cafeteria geben.

Wird sich die Barrierefreiheit am Unteren Schloss noch verbessern?

Ja. Im geplanten Mensa-Neubau wird es einen Fahrstuhl vom Obergraben hoch zur Ebene des ehemaligen Kreisklinikums geben. Zu den Öffnungszeiten von Mensa und Cafeteria kann er jederzeit genutzt werden. An einem Konzept für eine barrierefreie Zuwegung von der Sandstraße zum Schlossplatz wird gearbeitet.

Zum Masterplan – Haardter Berg

Welcher Veränderungen sieht der Masterplan der Uni Siegen auf dem Haardter Berg vor?

Auf dem Haardter Berg möchte die Universität den bestehenden Campus in Richtung Norden ausweiten. Die Pläne sehen einen Campus nach amerikanischem Vorbild vor, bei dem sich die Gebäude um eine grüne Mitte herum gruppieren. Für die Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät soll dort ein modernes, rund 9000 Quadratmeter großes Forschungsgebäude für die interdisziplinäre, wissenschaftliche Forschung entstehen. Darüber hinaus ist am nördlichen Ende ein „Science Campus“ geplant, auf dem sich verschiedene, universitätsnahe Unternehmen ansiedeln können.

Entstehen auf dem neuen Campus auch Wohnheimplätze für Studierende?

Ja, das Studierendenwerk plant, auf dem Campus ein neues Wohnheim mit 128 Einzelapartments zu errichten.

Was erhofft sich die Universität vom Science Campus?

Im Rahmen von gemeinsamen Forschungsprojekten haben WissenschaftlerInnen der Uni Siegen die Möglichkeit, mit den Unternehmen zu kooperieren. Studierende könnten im Rahmen von Praktika oder Abschlussarbeiten in die forschungsnahen Unternehmen „hineinschnuppern“. Auch aus Sicht der Unternehmen ist die Anbindung an aktuelle Forschung und qualifizierten Nachwuchs attraktiv.

Nach welchen Kriterien werden die Unternehmen für den geplanten Science Campus ausgewählt?

Alle Unternehmen, die sich auf dem geplanten Science Campus ansiedeln, müssen universitätsnahen Branchen angehören – also einen direkten Forschungsbezug aufweisen. Nach Möglichkeit sollte es sich um Ausgründungen aus der Universität Siegen handeln.

Zum Masterplan – Uni in die Stadt

Ziehen weitere Fakultäten der Uni in die Siegener Innenstadt?

Das Masterplan „Uni in die Stadt“ sieht vor, dass die Fakultäten I und II bis zum Jahr 2025 ebenfalls in die Siegener Innenstadt umziehen. Die Uni würde sich dort vom Campus Unteres Schloss aus entsprechend ausweiten. Damit das Vorhaben umgesetzt werden kann, muss die Landesregierung aber noch grünes Licht geben.

Wo und wie würde sich die Uni in der Innenstadt ausweiten?

Mögliche neue Uni-Gebäude sollten nicht zu weit vom Campus Unteres Schloss entfernt liegen, damit für die Studierenden keine zu langen Wege entstehen.