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Uni Siegen punktet beim Landesprogramm

Für den Aufbau eines Schwerpunktes Förderpädagogik fließen insgesamt 14,2 Millionen Euro aus den Fördertöpfen des Landes.

Kurz vor dem Ende der Vorlesungszeit im Sommersemester erreichte die Universität Siegen eine mehr als freudige Nachricht aus Düsseldorf: Für den Aufbau eines Schwerpunktes Förderpädagogik in Forschung und Lehre erhält die Universität Siegen 14,2 Millionen Euro aus den Fördertöpfen des Landes NRW. Bereits vor wenigen Wochen waren der Universität Siegen bis 2018 insgesamt 460 Studienplätze in diesem Bereich genehmigt worden. Diese werden für das Angebot einer Förderpädagogik im Bereich Hauptschule, Realschule, Gesamtschule genutzt. 100 Bachelor-Studienplätze stehen ab dem kommenden Wintersemester zur Verfügung. Vor zwei Jahren schon hatte Siegen den Zuschlag für eine förderpädagogische Zusatzqualifikation angehender Grundschullehrerinnen und -lehrer erhalten.

Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart: „Dass wir bei der landesweiten Ausschreibung gepunktet haben, ist ein großer Erfolg für unsere Universität und zeigt, wie angesehen unsere Lehrerbildung ist. Wir als Universität Siegen setzen nun alles daran, die Mittel gezielt einzusetzen, um Lehrerinnen und Lehrer im Bereich Förderpädagogik und Inklusion effektiv auf die Belange des schulischen Alltags vorzubereiten und dieses Thema auch zukunftsweisend in der Forschung zu besetzen.“ Das Rektorat unterstützt die Fakultät II - Bildung•Architektur•Künste - dabei, fünf zusätzliche, hochrangig besetzte Professuren und ebenso viele Nachwuchsprofessuren auszuschreiben sowie wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustellen. Diese sollen sich gemeinsam mit den an der Universität Siegen vorhandenen Experten für Förderpädagogik und Inklusion mit Fragen der Förderung von Menschen mit Benachteiligung unter besonderer Berücksichtigung der Inklusion entlang der Lebensspanne beschäftigen. Exemplarische Arbeitsfelder könnten „Lebenslanges Lernen“ oder „Horizontale und vertikale Übergangsszenarien“ beispielsweise von der Kita zur Schule und von der Schule in den Beruf sein. Ziel ist die Schaffung einer signifikanten Forschungsplattform. In diesem Zuge plant die Universität Siegen die Einrichtung eines Schullabors, einer Lern-Forschungswerkstatt. Dieses Vorhaben kann durch eine noch einzurichtende und zu benennende Professur Stadtplanung und Inklusion begleitet werden.

Das Landesprogramm dient vor allem der Qualifizierung von Lehrerinnen und Lehrer für inklusive Beschulung. Die Universität Siegen denkt in diesem Kontext darüber nach, einen Weiterbildungs-Masterstudiengang anzubieten, der es Lehrerinnen und Lehrer, die bereits im Schuldienst stehen, ermöglicht, sich im Bereich inklusive Beschulung weiter zu qualifizieren.