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Neue ProfessorInnen

Die Universität Siegen begrüßt drei neue ProfessorInnen: Prof. Dr. Bernd Clausen, Prof. Dr. Daniela Götze und Prof. Dr. Eva von Engelberg.

clausen_web3Prof. Dr. Bernd Clausen hat den Ruf auf die W2-Universitätsprofessur für Musikpädagogik zum 1. April 2019 angenommen.

Der 1966 in Wilhelmshaven geborene Wissenschaftler studierte zunächst in Göttingen Musikwissenschaft/Musikethnologie und Sinologie, wechselte 1991 an die Hochschule für Musik und Theater in Hannover zum Lehramtsstudium Musik für Gymnasien und für das Fach Deutsch an die Universität Hannover. Nach dem Abschluss zog Bernd Clausen 1998 für knapp fünf Jahre nach Hokkaido/Japan, wo er nicht nur an einer Universität Deutsch und Deutsche Kultur lehrte, sondern auch japanische Musikinstrumente lernte. 2003 erschien seine Dissertation „Das Fremde als Grenze“, und ein Ruf auf eine Juniorprofessur für Musikpädagogik an der Uni Bielefeld beendete die Zeit in Japan. 2008 wurde Clausen an der Universität Potsdam habilitiert (Doppelvenia Musikpädagogik, Ethnomusikologie) und folgte im gleichen Jahr einem Ruf auf die Professur für Musikpädagogik/Musikdidaktik an der Hochschule für Musik Würzburg. Nach über elf Jahren, auch als Vizepräsident und Präsident dieser Musikhochschule, wechselte er im April dieses Jahres auf die Professur für Musikpädagogik an der Universität Siegen.

Schwerpunkte sind komparative (vor allem Südostasien) und historische (vor allem Institutionen- und Kolonialgeschichte) und musikpädagogische Forschung. In der Musikdidaktik liegen die Akzente auf inter-/transkulturellem Musikunterricht (Teilhabe, social justice, kultursensibler Unterricht) sowie auf fach-/fächerübergreifendem Unterricht.

Von der Nordsee kommend (und sich ihr stark verbunden fühlend) über Hokkaido, Ostwestfalen und dann Unterfranken die Lebensmittelpunkte zu verschieben, hat auch die Perspektiven auf die Diversität Deutschlands nicht nur sehr geschärft, sondern die Neugier auf neue Fernen nicht gestillt, so dass nach Würzburg das Rheinland als nächster Wohnort schlüssig erschien. So lebt Clausen nun seit April etwas außerhalb von Köln und verbringt ansonsten die Zeit mit – wie kann es anders sein – Musik in stilistischer Breite (sowohl musizierend als auch zuhörend) und Reisen, insbesondere Europa.

goetze_web2Dr.  Daniela Götze hat den Ruf auf die W2-Universitätsprofessur für die Dauer von fünf Jahren mit Tenure Track auf eine unbefristete W3-Universitätsprofessur für „Mathematikdidaktik“ in der Fakultät IV zum 1. Oktober 2019 angenommen.

Die 1978 in Erwitte geborene Wissenschaftlerin studierte Grundschullehramt an der Universität Paderborn und absolvierte das Referendariat in einer Grundschule in Lippstadt. Von 2003 bis 2007 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Fachgruppe Mathematikdidaktik der Universität Paderborn tätig. Während dieser Zeit legte sie ein Aufbaustudium in Psychologie ab und promovierte im Jahre 2007 mit dem Thema „Mathematische Gespräche unter Kindern – Zum Einfluss sozialer Interaktion von Grundschulkindern auf das Lösen komplexer Aufgaben“.  Im Jahr 2007 wechselte sie zum IEEM an die TU Dortmund, wo sie 2009 auf eine Akademische (Ober-)Ratsstelle berufen wurde. Ihre Forschungsinteressen liegen vor allem in der Erforschung eines sprachbewussten Mathematikunterrichts in der Grundschule sowie im Umgang mit Heterogenität. Darüber hinaus ist sie dreifache Lehrpreisträgerin, seit Jahren in vielen unterrichtnahen Projekten involviert (Kira, Pikas, Zahlenbuch, ...) sowie aktiv in der Lehrerfortbildung in ganz Deutschland tätig.

Prof. Dr. phil. habil. Eva von Engelberg hat den Ruf auf die W2-Universitätsprofessur für Architekturgeschichte zum 1. Oktober 2019 angenommen

Die 1967 in Köln geborene Kunsthistorikerin studierte in München und Bonn. Nach einem Forschungsaufenthalt am Nederlands Architectuurinstituut in Rotterdam promovierte sie mit einem Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes an der Universität Augsburg mit einer Arbeit über J.J.P. Oud. Sie absolvierte ein wissenschaftliches Volontariat im Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein und lehrte an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg. Sie war wissenschaftliche Mitarbeiterin an der HafenCity Universität Hamburg und der Bauhaus-Universität Weimar, wo sie anschließend eine Postdoc-Stelle in der DFG-Forschergruppe Medien und Mimesis innehatte. Seit 2016 ist sie Mitglied im Kollegium des Graduiertenkollegs Identität und Erbe. Nach der Habilitation (mit einer Schrift zur Frage eines Staatstils in der dänischen Architektur um 1800) war sie 2017-19 Vertretungsprofessorin für Theorie und Geschichte der modernen Architektur an der Bauhaus-Universität Weimar. Eva von Engelberg ist verheiratet, lebt seit Oktober 2019 in Siegen und forscht aktuell zu historisierenden Strömungen in der Architektur seit der Moderne.