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Katalog der UB Siegen

Wie wird die Universität Siegen 2020+ aussehen?

Eine Woche lang diskutierte die Universität Siegen unter dem sperrigen Schlagwort „Hochschulstandortentwicklungsplanung“ wie sie in den Jahren ab 2020 aussehen wird – und das im wortwörtlichen Sinne. Es ging um die zentralen Fragen, welchen Raumbedarf die Universität ab 2020 haben wird, wo diese Flächen liegen sollen und wie sie beschaffen sein müssen.

Die drei Kriterien – Quantität, Lokalität und Qualität – verdeutlichen bereits, dass diese Diskussion alle Bereiche der Universität umfasst. Die Universitätsleitung hat wegen dieser Komplexität mit der Firma rheform ausgewiesenen externen Sachverstand eingeschaltet, um diesen Prozess zu gestalten und zu begleiten.

Joachim Heintze von rheform machte darum auch gleich zu Beginn der einwöchigen Workshop-Reihe deutlich, wie viele Parameter es bei den Planungen zu berücksichtigen gilt. Dennoch ist diese Arbeit nötig und unverzichtbar, denn eine Hochschulstandortentwicklungsplanung ist eine unerlässliche Voraussetzung, um den Prozess der Umstrukturierung der Universität durch eine angemessene Planung der räumlichen Ressourcen zu begleiten.Auf diesem Wege sollen die Anforderungen an Quantität und Qualität von Gebäuden und Räumen definiert werden. Sie werden dann auch zur Grundlage für die Bereitstellung entsprechender Mittel durch das Land.

Auf der Basis der Universitätsstrategie, sich als Forschungsuniversität zu etablieren, stellten die rheform-Vertreter verschiedene Szenarien dar. Diese stützen sich auf den zentralen Parameter Personal und sollen Planungsvariante für mögliche Entwicklungen der notwendigen Flächen darstellen. Die vorgestellten Szenarien sahen in unterschiedlichem Umfang eine Umwandlung von Professorenstellen in wissenschaftliche Mitarbeiterstellen vor, um das in Siegen für eine Forschungsuniversität ungünstige Verhältnis von Professoren zu Mitarbeitenden zu verbessern.

Eines aber stellt Rektor Prof. Holger Burckhart klar: „Die Szenarien sind Grundlagen für Flächenberechnungen; sie ersetzen keinesfalls die uniinterne Diskussion darüber, in welcher Form und in welchem Ausmaß die Stellenumwandlungen vorgenommen werden sollen.“