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Katalog der UB Siegen

Per Express geht’s zur Uni

VWS, ZWS, AStA und Universität Siegen stellten das neue ÖPNV-Konzept vor, das ab dem 1. Oktober greift.

Am Anfang stand zu Jahresbeginn eine Studierendenbefragung, nun steht das neue ÖPNV-Konzept für die Uni Siegen. Und das bringt Zeitersparnis vor allem für die Studierenden. Drei UX-(Uniexpress) Linien nehmen ab dem 1. Oktober den Betrieb auf. UX 1 fährt ab Bahnhof Siegen über die HTS bis zur Turnhalle Adolf-Reichwein-Straße (Fahrzeit 15 Min.), UX 2 fährt direkt vom Bahnhof Weidenau über die HTS und die Hochschulstraße zur Turnhalle Adolf-Reichwein-Straße (Fahrzeit 10 Min.), UX 3 fährt vom Bahnhof Weidenau zur Hölderlinstraße und zurück. Im Zeitraum zwischen 7.30 und 10 Uhr fahren die drei UX-Linien im 10-Minuten-Takt, teilweise sogar im 5-Minuten-Takt.

Die Linien C 106 und C 111 verkehren weiterhin im 30-Minuten-Takt und bedienen die gewohnten Haltestellen. Allerdings wird die C 106 , die die Campus Paul-Bonatz-Straße und Hölderlinstraße bedient, ab dem 1. Oktober den unteren Haardter Berg über die Glückaufstraße anfahren. Die C 111 bedient den Oberen Haardter Berg bis zur Haltestelle Robert-Schumann-Straße. Die Fahrten erfolgen dann über die B 62 bzw. die Formerstraße. Die Haltestelle Haardter Brücke wird nicht mehr bedient. Die VWS setzt überwiegend auf Gelenkbusse mit einer Kapazität von bis zu 150 Fahrgästen. Die Kapazitätsberechnungen basieren auf einer Studierendenzahl von 17.000 und einer ÖPNV-Nutzerquote von 40 Prozent.

Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart: „Es ist schön, wenn ein Rektor ein Produkt nur abnehmen muss“. Das Ergebnis spreche für die kooperative und konstruktive Zusammenarbeit der Beteiligten. „Das Bild der Universität verbessert sich weiter“, so sein Fazit. Das soziale Leben an der Universität stelle eine wichtige Säule dar: „Dafür muss die Infrastruktur stimmen.“ Trotz schwieriger topographischer Bedingungen sei es gelungen, optimale Bedingungen zu schaffen. Günter Padt, Geschäftsführer Zweckverband Personennahverkehr Südwestfalen: „Wir haben es in kurzer Zeit geschafft, ein anspruchsvolles Konzept zu erstellen.“ Der Busverkehr zur Universität habe wegen der zunehmenden Studierendenzahlen eine Veränderung benötigt. Die Studierendenbefragung sei die Grundlage der Veränderung gewesen. Aufgabe des ZWS sei es, Rahmenbedingungen zu geben: „Wir wollten ein tragfähige und zukunftsfähiges Konzept, und wir konnten den Haardter Berg nicht weiter mit Bussen zupflastern.“ Für die Anwohner des Bereichs Schumann-Straße bringt das neue Konzept eine Busverkehrsentlastung von rund 45 Prozent mit sich. Ziel ist es, die Busse ab Adolf-Reichwein-Straße durch die ehemalige Schallschutzwand abfahren zu lassen.

Stefan Degen, Geschäftsführer VWS: „Wir denken, die Uni-Express-Linien sind ein Produkt, das durch das U zur Identifikation mit der Universität führt.“ Bislang habe die Kapazität in Spitzenstunden bei 2600 zu transportierenden Personen gelegen, künftig werde mit 3500 Personen gerechnet. Allein die kurzen Fahrzeiten würden die Nutzung der Busse attraktiver machen, so Degen. „Das war ein großer Wurf“, so Bastian Hirsch als AStA-Vorsitzender. „Diesmal gab es nicht nur Zusatzbusse, sondern die Dinge wurden komplett verändert.“ Die kurzen Fahrzeiten machten auch das Wohnen in Siegen für Studierende attraktiver.

Die neuen Linien und Fahrzeiten sind auch dem Pocket Guide zu entnehmen, der von der Presse- und Kommunikationsstelle erstellt wurde.