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Kanzler Dr. Johann Peter Schäfer feierlich in den Ruhestand verabschiedet

Große Feier im Audimax / Rektor Burckhart: „Die Region kennt diesen Kanzler. Er ist mittragend und mitwirkend.“

Großer Bahnhof am Mittwochnachmittag im Audimax der Universität Siegen: Rund 300 Gäste hatten sich angemeldet, um Kanzler Dr. Johann Peter Schäfer nach über 20-jähriger Amtszeit in den Ruhestand zu verabschieden. Der Wechsel eines Lebensabschnitts sei sowohl mit Wehmut als auch mit Ausblicken verbunden, so Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart. Schäfer habe 1992/1993 sein Amt in schwierigen Zeiten angetreten. Es sei darum gegangen, den Standort Siegen nicht nur zu verteidigen, sondern auszubauen. Burckhart: „Heute haben wir eine frische und in breiten Teilen hochmotivierte Universität, die auch über ein modernes Campusmanagement verfügt.“ Schäfer habe über die Universität hinaus großes gesellschaftliches Engagement in der Region gezeigt: „Die Region kennt diesen Kanzler. Er ist mittragend und mitwirkend.“

Drs. Lambert Verveld, Secretary General der Universität Groningen und Chairman von HUMANE, unterstrich, dass der scheidende Kanzler bei HUMANE drei Ziele im Auge gehabt habe: Die Universität Siegen bekannt zu machen und ins Blickfeld zu rücken, das deutsche Hochschulsystem auch auf internationaler Ebene zu erläutern sowie Siegen mit deutschen und internationalen Universitäten zu verknüpfen, zum Vorteil Siegens. Dr. Rainer Ambrosy als stellv. Bundessprecher der Kanzlerinnen und Kanzler der Universitäten Deutschlands war gekommen, um „einen hochverdienten Kollegen in den Ruhestand zu verabschieden“. Dieser habe in Siegen die baulichen, wirtschaftlichen und personellen Voraussetzungen für eine moderne Universität geschaffen. Zudem habe er den Wandel des Kanzleramts vom Verwaltungsprofi hin zum Hochschulmanager mitvollzogen.

Aus Sicht von Landrat Paul Breuer steht Schäfer für Kontinuität. Er habe die Universität in die Stadt und die Region geführt und sich schon vor 20 Jahren gewünscht, Siegen möge sich Universitätsstadt nennen. Angelika Flohren als stellv. Bürgermeisterin Siegens in Richtung Kanzler: „Ohne Sie kann ich mir die Universität Siegen noch nicht richtig vorstellen.“ Schäfer sei es gelungen, an der Universität ein stabiles Fundament für Entfaltung zu legen. Flohren: „Sie hinterlassen ihrem Nachfolger große Fußstapfen.“ Dekanesprecher Prof. Dr. Volker Wulf würdigte das diplomatische wie auch das wirtschaftliche Geschick des Kanzlers. Im Rahmen ihres Festvortrags „…ein Stück von mir.“ präsentierte Dr. Elisabeth Freismuth (Sektionschefin des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung in Österreich) einen Überblick über die Entwicklung der Verwaltungsleitung aus alpenländischer Sicht.

Dr. Johann Peter Schäfer kamen die Schlussworte zu: „Ich habe der Universität, der Stadt und den Menschen viel zu verdanken.“ Mit der Universität Siegen habe er Höhen und Tiefen durchlebt. Für ihn sei wichtig gewesen, für die Universität da zu sein, ihre wirtschaftliche Basis zu sichern und dazu beizutragen, die Universität für Forschende, Lehrende und Studierende attraktiv zu machen. Für den musikalischen Rahmen sorgten Prof. Martin Herchenröder, Universitätsmusikdirektorin Ute Debus, das Orchester der Universität Siegen sowie als Solisten Louisa Hadem (Violine) und Christoph Sobanski (Klavier).

Die schönsten Bilder der Kanzler-Verabschiedung im Audimax gibt es HIER.