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Redundanter Internet-Anschluss am ENC in Betrieb

Seit Dienstag, 19.06.2013, ist die Universität Siegen über eine zusätzliche Breitbandverbindung an das Deutsche Forschungsnetz (DFN) angeschlossen. Die Internetanbindung ist damit stärker vor Ausfällen geschützt. Weiterer Nebeneffekt: Auf dem ENC surft es sich nun mit einer Bandbreite von bis zu 600Mbit/s.

„Redundant“ bedeutet nicht immer überflüssig. Im Falle des redundanten Netzanschlusses am Emmy-Noether-Campus (ENC) hat das Zentrum für Informations- und Medientechnologie (ZIMT) einen weiteren Meilenstein im Ausbau des Hochschulnetzes SIENET erreicht. Nach mehr als neun Monaten Planung und Vorbereitung ist der redundante Anschluss am ENC seit Dienstag, 19. Juni 2013, im Betrieb.


Gegenstelle des Anschlusses ist ein Router des Deutschen Forschungsnetzes (DFN) in Bonn. Somit ist die Universität Siegen nun an die DFN-Kernstandorte Giessen und Bonn angebunden. Ein Ausfall an einem dieser Standorte führt nun nicht mehr dazu, dass die Universität Siegen vom Internet abgetrennt ist.


Positiver Nebeneffekt: Auf dem ENC surfen Internet-Nutzer nun mit einer Bandbreite von bis zu 600MBit/s über den zusätzlichen Router in Bonn. Die noch bestehenden Richtfunkstrecken vom ENC zum Adolf-Reichwein-Campus (AR) werden nun ausschließlich für die Kommunikation innerhalb des SIENET genutzt und werden nicht zusätzlich durch externe Kommunikation belastet.


Die Realisierung des redundanten Anschlusses ist Bestandteil des Ende 2011 von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) positiv begutachteten Netzantrages. Ab Juli 2013 werden beide Anschlüsse an das DFN eine Bandbreite von jeweils 1Gbit/s haben. Voraussichtlich Ende 2013 werden die Richtfunkstrecken durch eine Glasfaserverbindung mit einer Bandbreite von 2x10 Gb/s ersetzt.