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Bundesfamilienministerin Dr. Schröder zeichnet Uni Siegen aus

Prorektor Prof. Dr. Mannel (Zweiter v. links) nahm für die Universität Siegen die Auszeichnung entgegen, auch die TU Chemnitz, die FH Stralsund, die TU Clausthal, die Ruhr-Universität Bochum und die Universität Bielefeld wurden zertifiziert

Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“ bereits zum dritten Mal überreicht.

Familienvater und gleichzeitig Student, Mutter und gleichzeitig im Berufsleben – diesen Herausforderungen stellen sich viele Studierende und Beschäftigte an der Universität Siegen. Gemeinsam mit rund 300 weiteren Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern wurde die Uni Siegen am 26. Juni in Berlin mit dem Zertifikat zum „audit familiengerechte hochschule“ der „berufundfamilie gGmbH“ ausgezeichnet. Prof. Dr. Thomas Mannel, Prorektor für strategische Hochschulentwicklung, nahm für die Universität Siegen die Auszeichnung von Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder entgegen. Unter den Zertifikatsempfängern waren 37 Hochschulen, davon 8 Universitäten.

Bundesfamilienministerin Dr. Schröder betonte: "Familienbewusste Arbeitgeber leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass sich die Rahmenbedingungen für Familien in unserer Gesellschaft weiter verbessern. Wir wollen für Mütter eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Karriere – und wir wollen mehr Väter, die sich neben ihrem Beruf auch Zeit für ihre Familie nehmen wollen. Eine familienbewusste Personalpolitik hat dabei eine besondere Bedeutung."

Die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf/Studium und Familie hat sich die Universität Siegen seit 2006 besonders zum Ziel gesetzt. Mit dem „audit familiengerechte hochschule“ nutzte die Uni damals die Chance, familienbewusste Strukturen systematisch auszubauen und passgenaue Lösungen für die vielfältigen Probleme von Studierenden und Beschäftigten mit Kindern oder zu pflegenden Angehörigen zu entwickeln. Bereits 2009 und 2012 wurde die Universität Siegen mit dem Zertifikat ausgezeichnet.

Lag der Fokus in den früheren Jahren vor allem auf Fragen der Kinderbetreuung, so richtet sich die Aufmerksamkeit heute zunehmend auch auf die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. Wie Stefan Becker (Geschäftsführer der berufundfamilie gGmbH) erklärte, werden heute bereits werden 70 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt. Dabei sind 54 Prozent der Pflegenden berufstätig, 18 Prozent sogar mit voller Arbeitszeit. Themen der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege werden in den kommenden Jahren auch die Hochschulen zunehmend erreichen.

Die familienbezogenen Angebote der Universität Siegen finden Sie hier.