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Experimente im MINT-Camp

Schülerinnen und Schüler forschten im Rahmen von MINToringSi drei Tage an der Uni Siegen an Themen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich.

MINT, das steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik und ist im schulischen Bereich ein bedeutendes Thema. Die Naturwissenschaftlich-Technische Fakultät der Universität Siegen, der Verband der Siegerländer Metallindustriellen e.V. und die Bezirksregierung Arnsberg haben deshalb das Projekt MINToringSi gestartet, welches den Übergang von der Schule in ein MINT-Studium begleitet. 30 Schülerinnen und Schüler trafen sich nun an der Universität Siegen zu einem Experimentiercamp, um sich an drei Tagen mit Themen und Projekten aus dem MINT-Bereich zu befassen.

Dabei lernten die Schülerinnen und Schüler zunächst einmal die Uni kennen. Durch den Besuch in der Mensa, eine Führung durch die Universitätsbibliothek und eine Einführung in das Studienangebot der Universität durch Alexandra Röder von der Zentralen Studienberatung schnupperten die TeilnehmerInnen in das Leben an der Uni hinein.

mintcamp3Alexandra Röder stellte nicht nur die Fächer mit Schwerpunkt MINT vor, sondern erläuterte in einem „kleinen Uni 1x1“ wichtige Fragen zu Bewerbung, Einschreibung und Numerus Clausus. Darüber hinaus sprach Röder auch an, was ein Studium heutzutage verlangt, nämlich Motivation, Wissensdurst, Durchhaltevermögen und Eigenständigkeit der Studierenden.

An Tag Nummer 2 starteten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung ihrer Mentoren gruppenweise mit kleineren Experimental-projekten. So wurde ein Stirlingmotor gefertigt und die Vorgehensweise dokumentiert. Im Projekt Arduino befassten sich zwei Gruppen nach der Vermittlung von ersten Elektronikgrundlagen und Lötarbeiten mit einem Mikrocontroller-Board, mit dessen Hilfe Hardware wie etwa ein 3D-Drucker angesteuert werden kann. In einem weiteren Projekt ging es unter Anleitung von Prof. Dr. Torsten Leutbecher um Entwicklung und Test von möglichst belastungsfähigen Brückenkonstruktionen. Außerdem befasste sich eine Gruppe um Prof. Dr. Klaudia Witte und Dr. Sven Dienstbach im Projekt Pflanzenmolekularbiologie mit der Extraktion, Trennung und quantitativen Analyse diverser pflanzlicher Pigmente. Schließlich war eine weitere Gruppe im Freibad Deuz mit dem Thema Wasseranalytik befasst, denn das Wasser wird dort in  einem sogenannten „Bioreaktor“ mithilfe natürlicher Organismen gereinigt und aufbereitet.

Die Ergebnisse des Experimentiercamps und der Workshops präsentierten die Schülerinnen und Schüler am dritten Tag und hörten einen Vortrag von Prof. Dr. Hans Merzendorfer zum Thema „Die moderne Biologie“. Der frisch an die Universität Siegen berufene Molekularbiologe gab eine  sachkundige Einführung in die Gentechnik und deren Anwendungen in Umweltschutz, Biotechnologie und Biomedizin.

Weitere Informationen zu MINToringSi gibt es hier.

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Im Projekt Pflanzenmolekularbiologie befasste sich eine Projektgruppe unter fachlicher Anleitung (etwa durch Dr. Sven Dienstbach, r.) mit der Extraktion, Trennung und quantitativen Analyse diverser pflanzlicher Pigmente.