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Mehr Plätze für Master-Studierende

Die Universität Siegen beteiligt sich am Masterprogramm des Landes NRW. Bis 2020 sollen 3.413 zusätzliche Master-Studienplätze in Siegen entstehen.

Auf der Suche nach dem richtigen Master-Studiengang stellt sich für Bachelor-Absolventinnen und Absolventen eine entscheidende Frage: Wo gibt es einen Master-Studienplatz? Um Studieninteressierten noch attraktivere Möglichkeiten zu bieten, beteiligt sich die Universität Siegen am Masterprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen. Ziel des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) ist, bis zum Studienjahr 2020/2021 landesweit 65.000 neue Master-Studienplätze an Universitäten und Fachhochschulen zu schaffen. 3.413 davon entstehen an der Uni Siegen.

Prof. Dr. Holger Burckhart, Rektor der Uni Siegen, sagt als Vertreter der Landesrektorenkonferenz der Universitäten: „Die NRW-Universitäten begrüßen das neue Förderprogramm. Wir können ein qualitativ hochwertiges Angebot schaffen und Kapazitäten ausbauen, damit Absolventinnen und Absolventen aus NRW auf dem Markt mithalten können. Allerdings werden die zusätzlichen Studienplätze mit zeitlich befristeten Mitteln finanziert. Da die aktuellen Prognosen zeigen, dass die Anzahl der Studieninteressierten auf hohem Niveau bleiben wird, sollte eine Verstetigung dieser Mittel in Betracht gezogen werden. Gerade, weil das Lehrangebot der Hochschulen wachsen wird, muss die Grundfinanzierung ausgebaut werden. Wir brauchen Planungssicherheit – auch über 2020 hinaus.“

Für jeden zusätzlich aufgebauten Studienplatz werden aus Mitteln des Hochschulpaktes 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Insgesamt kann die Uni Siegen daher eine Förderung in Höhe von 34,13 Millionen Euro erreichen. Die Master-Studienplätze werden in zwei Kategorien unterteilt: Fach-Master und Lehramts-Master. Das MIWF hat für jede Hochschule errechnet, wie hoch der Aufwuchs sein soll. Von 2014 an bis 2020 sollen an der Uni Siegen 2.562 Plätze für Fach-Master und 851 Plätze für Lehramts-Master entstehen, insgesamt also 3.413.

Das Land NRW und die Hochschulen reagieren damit auf den steigenden Bedarf an Master-Studienplätzen. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: „Wir gehen in NRW voran, indem wir gemeinsam mit den Hochschulen ein eigenes Masterprogramm auflegen. Es geht darum, sicherzustellen, dass den besten Köpfen nach ihrem Bachelorstudium auch realistische Chancen für eine weitergehende akademische Qualifizierung geboten werden können.“