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Der Stoff, aus dem die Zukunftsträume sind

Uni Siegen forscht an Grundlagen zu Graphen-basierten Nanotechnologien. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze: „Graphen kann uns helfen, die Ressourcenverknappung zu bewältigen.

Graphen – ein Material, dem das Potenzial zugesprochen wird, den Klimawandel aufzuhalten. Was genau der Wunderstoff zu leisten vermag, wird derzeit am Lehrstuhl für Graphen-basierte Nanotechnologie von Prof. Dr. Max Lemme an der Universität Siegen erforscht.
Aktuelle Ergebnisse und Vorhaben der Graphenforschung hat Prof. Dr. Max Lemme nun beim Themenabend „Graphen und 2D-Materialien im Duisburger NanoEnergieTechnikZentrum (NETZ) präsentiert. „Graphen hat das Potenzial, unsere Lebenswelt zu verbessern. Es kann uns dabei helfen, große gesellschaftliche Herausforderungen wie den Klimawandel oder die Ressourcenverknappung zu bewältigen", sagte NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze bei der Präsentation.
Highlight des vom Verein NanoMikroWerkstoffePhotonik.NRW organisierten Themenabends war die Einweihung der neuen Graphen-Abscheidungsanlage durch Ministerin Svenja Schulze. Die vom Land NRW mit 300.000 Euro geförderte Anlage soll es Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus NRW zukünftig ermöglichen, durch Gasphasenabscheidung produziertes Graphen in hoher Qualität kostengünstig zu beziehen.


Was ist Graphen?

Graphen ist ein zweidimensionaler Kohlenstoff, der sehr stabil, aber gleichzeitig auch leicht, dünn, flexibel, transparent und elektrisch leitend ist. Aufgrund dieser vielseitigen Eigenschaften scheint Graphen sehr geeignet, um zukünftig in Displays, Solarzellen oder der Sensorik eingesetzt zu werden.

Weitere Informationen zu Graphen und aktuellen Siegener Forschungsergebnissen:
Lehrstuhl für Graphen-basierte Nanotechnologie
Prof. Dr. Max Lemme
Tel.: +49 (0) 271 740 4035
E-Mail: max.lemme(at)uni-siegen.de
www.nano.eti.uni-siegen.de