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Katalog der UB Siegen

Neue Räume für die ESG

Landeskirchenrat Dr. Dieter Beese, Verwaltungsleiter Oliver Berg, Superintendent Peter-Thomas Stuberg und Studierendenpfarrer Dietrich Hoof-Greve (v. li.) entfernen die Schutzfolie von dem Schild, das nun die ESG leicht finden lässt.

Die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Siegen ist nun auf dem Haardter Berg in der Hölderlinstraße 50 zu finden.

Seit dem 1. Oktober ist die Evangelische Studierendengemeinde (ESG) Siegen auf dem Haardter Berg in der Hölderlinstraße 50 zu finden, nur 5 Minuten von der Mensa entfernt. Am 13. Oktober erfolgte die offizielle „Schlüsselübergabe“ für die Mietwohnung. „Jetzt ist die ESG ‚Kirche an der Uni‘“, freut sich der Studierendenpfarrer Dietrich Hoof-Greve. Das neue ESG-Zentrum in einem neuen Wohnhaus bietet auf 157 qm ideale Räumlichkeiten für die evangelische Studierendenarbeit. Neben einem gemütlichen Wohnzimmer mit angrenzendem Küchenbereich bietet das Haus Platz für zwei Büros, einen Tagungs- und Andachtsraum, sowie einen „AusZeitRaum“, der einlädt zur Meditation und zur Besinnung. Sogar ein Balkon steht den Studierenden zur Verfügung. Hauptfinanzierer der neuen Räumlichkeiten ist die Evangelische Kirche von Westfalen.

Bislang war der Arbeitszweig des Ev. Kirchenkreises Siegen im Untergeschoss des Hermann-Reuter-Hauses neben der Haardter Kirche untergebracht. Das Haus will die Kirchengemeinde Weidenau verkaufen

In einer kleinen Feierstunde mit Landeskirchenrat Dr. Dieter Beese, Superintendent Peter-Thomas Stuberg, Verwaltungsleiter Oliver Berg, evangelischen Theologieprofessoren der Universität-Siegen, dem kath. Hochschulpfarrer Karl-Hans Köhle, dem Leiter des Studentenwerkes Detlef Rujanski und zahlreichen Studierenden, machte Hoof-Greve deutlich, wie er sich Kirche an der Universität vorstellt. Hier könne Begegnung stattfinden, könne man diskutieren, reden, beten, feiern, Gottesdienst feiern und dem Trubel der Hektik der Uni entfliehen. An die Studierenden gewandt: „Dieses Haus ist Ihr Haus.“

Superintendent Peter-Thomas Stuberg dankte Dietrich Hoof-Greve für sein Bemühen, die ESG-Arbeit attraktiver zu gestalten und näher an die Uni zu bringen. Stuberg: „Es passt total gut – ESG in einem Einfamilienhaus.“ Die Studierenden seien in der Regel von ihren Herkunftsfamilien getrennt. Daher böten die neuen Räumlichkeiten auch eine Atmosphäre der Geborgenheit. Hochschulpfarrer Karl-Hans Köhle, zuständig für die Katholische Hochschulgemeinde Siegen, gratulierte herzlich zu dem neuen ESG-Zentrum. Zwischen beiden kirchlichen Einrichtungen besteht ein gutes ökumenisches Miteinander.

Neue Programmangebote der ESG zeigte Dietrich Hoof-Greve auf. Dazu gehört der DiensTALK, die Talkshow für Studierende ab 19.30 Uhr. Montags findet von 9 bis 11 Uhr „Weekup“, das gemeinsame Frühstück mit einem Andachtsimpuls statt, und donnerstags von 18–19.30 Uhr der Meditationskreis. Der International-Choir übt montags von 18 bis 19.30 Uhr und braucht dringend Verstärkung. ESG-Mitarbeiterin und Referentin für internationale Studierende, Renate Helm, betreut „StuBe“, das Studienbegleitprogramm für Studierende aus Afrika, Asien und Lateinamerika. Willkommen sind selbstverständlich auch Studierende aus Europa, die an entwicklungspolitischen Fragestellungen und Menschen aus anderen Kontinenten Interesse haben.

Gottesdienste sowie Beratungs- und Seelsorgeangebote bleiben feste Angebote

Das neue Semesterthema der ESG lautet „Wandlungen“. Der Blick schweift über die eigene Person, die Familie hin zur Gesellschaft und Weltverantwortung. „Es lohnt sich auch die Bibel zu befragen“, so Pfarrer Dietrich Hoof-Greve. „Denn ‚Nichts ist beständiger als der Wandel‘ und die Bibel könnte dabei ein Kompass sein.“

Karlfried Petri