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Katalog der UB Siegen

Mit Schirm, Charme und Methode

Wanderausstellung zeigt bis zum 21. Oktober komplexe Arbeitswelt von Hochschulsekretariaten - im Foyer des Gebäudes NA, Campus Adolf-Reichwein-Straße.

Im Nachgang zur Veranstaltung „Unbezahlt – Unsichtbar – Der Wert unbezahlter Arbeit“ ist bis zum 21. Oktober die Wanderausstellung "Mit Schirm, Charme und Methode" an der Universität Siegen zu sehen. Die Ausstellung zeigt die komplexe Arbeitswelt von Hochschulsekretariaten und ist im Foyer des Gebäudes NA, Campus Adol-Reichwein-Straße zu finden.

Unbezahlt – Unsichtbar – Der Wert unbezahlter Arbeit

Das Netzwerk Hochschulsekretariat, Wo*men - das Autonome feministische Referat, die Gleichstellungsbeauftragte der Universität Siegen, sowie der ver.di Bezirk Siegen-Olpe, die IG Metall Siegen-Wittgenstein, der DGB-Kreisverband Siegen-Wittgenstein, hatten am 10. Oktober zur Veranstaltung „Unbezahlt – Unsichtbar – Der Wert unbezahlter Arbeit“ ins Artur-Woll-Haus eingeladen.

Umsonst? Statistisch gesehen verdienen Männer immer noch 21 Prozent mehr als Frauen. Während Männer vom 1. Januar an für ihre Arbeit durchgängig das ganze Jahr bezahlt werden, endet für die Frauen die Bezahlung schon früher. In diesem Jahr ist das Datum dafür der 14. Oktober.

Die „unbezahlte Arbeit“ stand am 10. Oktober im Artur-Woll-Haus im Fokus – Familienarbeit, Hausarbeit und Ehrenamt. Für viele Menschen bedeutet diese Arbeit die zweite Schicht nach der „normalen“ Erwerbstätigkeit. Fraglich ist, ob diese Arbeit auch wertgeschätzt oder gar honoriert wird. Oft ist es doch so, dass sie als „unbezahlte Arbeit“ gar nicht wahrgenommen wird, sozusagen unsichtbar ist. Oder ist es umgekehrt? Wird sie einfach nicht wahrgenommen und deswegen weder bezahlt noch wert geschätzt? Was würde passieren, wenn niemand mehr diese unbezahlte Arbeit machen würde – geht das überhaupt?

Unterstützt wurde die Veranstaltung durch Dr. Tetiana Havlin, Dozentin der Universität Siegen, die in ihrem Impulsreferat die Thematik von verschiedenen Blickpunkten aus betrachtete. Die TeilnehmerInnen sind übereinstimmend zu dem Schluss gekommen, dass die „unbezahlte Arbeit“ einen bedeutenden Teil des Lebens ausmacht, den Staat prägt und trägt, einen Wirtschaftsfaktor darstellt und von daher in alle Überlegungen zum Thema Entgeltgleichheit einbezogen werden muss.