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Katalog der UB Siegen

Wertvolles Feedback der Studierenden

Hochschulleitung, AStA und Studierendenwerk ziehen positives Fazit der ersten Wochen im Wintersemester 2016/17. In einer Feedback-Veranstaltung stellten sie sich der Meinung der Studierenden.

„Dein Feedback ist gefragt!“ – Unter dem Titel konnten Studierende mit Vertretern der Uni Siegen diskutieren, positive und negative Kritik äußern. nach dem Start des Wintersemesters fiel das Fazit der Hochschulleitung, des AStAs und des Studierendenwerks Siegen positiv aus: Viele Probleme aus der Vergangenheit sind gelöst, vieles verbessert worden.

Verbesserungen in Mensa und Bibliothek

„Wir wollen ganz gezielt auch kritische Stimmen hören, damit wir Situationen verbessern können“, sagte Detlef Rujanski, Geschäftsführer des Studierendenwerks Siegen. Die Kritik aus vorherigen Diskussionsrunden hat man ernst genommen. Die Studierenden hatten im vergangenen Jahr die Situation der Schließfächer vor der Unibibliothek und die Schlangen in der Mensa bemängelt. Für beides gibt es mittlerweile Lösungen bzw. Maßnahmen zur Verbesserung. Die Universitätsbibliothek auf dem Campus Adolf-Reichwein-Straße hat seit dem Sommersemester 2016 ein neues Schließfachsystem. Eine Dauerbelegung ist nun nicht mehr möglich. In der Mensa steht seit Anfang des Semesters die Bezahl-App „Blue Code“ zur Verfügung. Mensa-BesucherInnen können jetzt per Smartphone bezahlen. Damit sind schnellere Bezahlvorgänge ohne Geldsuche und Wechselgeldausgabe möglich.

Öffentlicher Nahverkehr


Auch wenn die Busse zu Stoßzeiten noch immer voll sind, habe sich die Situation in den vergangenen Jahren enorm verbessert, hieß es aus dem Publikum. „Dass alle zufrieden sind, kann man aber wohl nie erreichen.“ In einem Arbeitskreis arbeiten VertreterInnen des AStAs, der Uni, der Stadt und der Verkehrsbetriebe kontinuierlich daran, den Öffentlichen Nahverkehr für die Studierenden weiter zu verbessern. Unter anderem versuchen die Beteiligten, die Bus-Taktung mit den Unizeiten abzustimmen. Das Pendeln vom Campus Unteres Schloss in der Innenstadt zum Haardter Berg laufe weitestgehend problemlos, so das Feedback. Im Allgemeinen sei man sehr zufrieden mit dem neuen Campus-Standort. „Die Uni ist damit endgültig in der Stadt angekommen. Der Begriff Universitätsstadt füllt sich mit Leben“, sagte Kanzler Ulf Richter. Die Barrierefreiheit am Campus Unteres Schloss müsse man aber deutlich verbessern, so das Feedback des AStA-Vorsitzenden Sebastian Mack.

Qualität der Lehre sichern


Die Studierenden äußerten ein Problem mehrfach: DozentInnen forderten teils Leistungen, die mit der Prüfungsordnung nicht übereinstimmten. In dem Fall rät der AStA den Studierenden, sich an den jeweiligen Fachschaftsrat zu wenden. Eine andere Möglichkeit sei es, an den Jahresgesprächen der Fakultäten aktiv teilzunehmen, die mindestens einmal im Jahr für jeden Studiengang im Rahmen des Qualitätsmanagements angeboten werden. Darüber hinaus haben alle Angehörigen der Universität (Dozierende; Studierende, Mitarbeitende) die Möglichkeit, Probleme und Anregungen jeglicher Art über das Qualitätszentrum Siegen einzugeben. Im Falle von persönlichen Verfehlungen einzelner DozentInnen sollten Betroffene den für sie zuständigen Studiendekan der Fakultät informieren.

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Umbaumaßnahmen

Für das nächste Jahr sieht Rektor Prof. Dr. Holger Burckhart den Uni-Umbau als großes Thema. Für die nächsten Jahre richtet die Uni deshalb Zwischenlösungen ein. Die Interimsmensa wird sich hinter dem Allgemeinen Verfügungszentrum (AVZ) befinden und kann auch außerhalb der Essenszeiten als Arbeitsort genutzt werden. Die Interimsbibliothek wird sich gut erreichbar in Weidenau befinden. Um alle Uni-Angehörigen umfassend darüber zu informieren, welche Schritte wann anstehen und was sich ändern wird, lädt die Hochschulleitung am 24. Januar zur Hochschulkonferenz zum Thema Umbau ein.