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Die neue Verbindung zwischen Medizin und Informatik

Seit Beginn des Wintersemesters läuft an der Universität Siegen die Ausbildung von Medizininformatikern.

Mit dem neuen Studienschwerpunkt „Medizinische Informatik“ in den Bachelor- und Master-Studiengängen der Informatik, der nun im Artur-Woll-Haus offiziell vorgestellt wurde, will die Universität zukunftsweisende Akzente setzen und Studierenden die Möglichkeit geben, an der Schnittstelle zwischen Medizin und Informatik zu forschen, zu arbeiten und die Zukunft zu gestalten. Durch die einmalige Verzahnung der universitären Informatikausbildung mit einer von Medizinern der Gesundheitseinrichtungen in der Region beigetragenen Grundausbildung in medizinischen Themen ergibt sich ein praxisorientiertes und abwechslungsreiches Studium. Das Konzept einer engen interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Hochschule und medizinischer Praxis bietet den Studierenden schon während des Studiums die Möglichkeit, durch in die Vorlesungen integrierte Klinikpraktika und praktische Übungen vor Ort einen fundierten Einblick in die Welt der Medizin zu erlangen. Das führt zum Verständnis der Arbeitsweisen in Kliniken und schult die anforderungsorientierte Sicht auf die Studieninhalte. Studierende werden so optimal auf ihre spätere Arbeitswelt vorbereitet. Ergänzt wird die Ausbildung durch fachübergreifende Praktika und Abschlussarbeiten, die in Kooperation zwischen der Hochschule und den Kliniken organisiert werden.

Die Universität Siegen selbst kann auf eine langjährige Forschungstätigkeit in verschiedenen Bereichen der Medizinischen Informatik zurückblicken. Beispiele hierfür sind derzeit laufende Forschungsaktivitäten zu Fragestellungen der Computerassistierten Chirurgie, der Medizinischen Bildverarbeitung oder der Entwicklung von Wissensbasierten Systemen für medizinische Anwendungen. Der Informatik-Studiengang mit dem Schwerpunkt Medizinische Informatik vermittelt auf Bachelor Ebene in sechs Semestern zunächst Grundlagen in Informatik, Mathematik, Medizin und Medizintechnik. Anschließend können sich die Studierenden dann auf Master-Ebene in vier weiteren Semestern je nach Interessensschwerpunkt beispielsweise in den Bereichen medizinischer Bildverarbeitung oder medizinischer Informationssysteme spezialisieren. Während des Master-Studiums wird ihr medizinisches Wissen durch einen umfassenden Einblick in die "High-Tech-Disziplinen" der Medizin ergänzt. Die Universität Siegen bietet für Master-Aspiranten mit einem Bachelor-Abschluss mit einer anderen Vertiefung als „Medizinische Informatik“ ein Übergangsmodell an. Das Studium kann im Winter- und im Sommersemester begonnen werden. Durch die Informatik-Studiengänge an der Universität Siegen ist es problemlos möglich, ein Auslandssemester zu integrieren. Weitere Informationen finden Sie unter www.medinf.uni-siegen.de.