Modul III – Vertiefungsmodul
Das Vertiefungsmodul gibt den Lehrenden die Gelegenheit einer noch stärker von eigenen Interessen und Aktivitäten gesteuerten Qualifizierung. Empfehlenswert ist es,
- das Themenfeld „Innovatives Entwickeln in Studium und Lehre“ zum inhaltlichen Schwerpunkt zu machen,
- sich intensiv mit einem hochschuldidaktischen Thema oder Vorhaben der eigenen Wahl als Kern des Moduls zu befassen.
Dies sollte in der Regel in Form individueller Projekte zur innovativen (Weiter-)Entwicklung der – womöglich eigenen – Lehrpraxis, von Studiengängen oder zu fachübergreifenden Aspekten von Lehre und Studium realisiert und mit einer die Praxis begleitenden didaktischen Beratung verbunden werden. Die Teilnahme an weiteren hochschuldidaktischen Veranstaltungen ist besonders sinnvoll, wenn sie auf die Lehr- und Entwicklungsprojekte bezogen sind. Beispiele für Lehr- und Entwicklungsprojekte:
- Entwicklung und Durchführung eines innovativen Lehrveranstaltungskonzepts
- Erarbeitung von E-Learning-Szenarien
- Entwicklung von Modulen oder Studiengängen
- Entwicklung und Durchführung von Studienreformmaßnahmen
- Erarbeitung eines persönlichen Lehrkonzepts
- Entwicklung und Durchführung eines Tutorien-/Mentoringprogramms
Wie derartige Aktivitäten in das Vertiefungsmodul eingebracht werden können, wird im Einzelnen von den am Weiterbildungsprogramm beteiligten hochschuldidaktischen Einrichtungen festgelegt.
Empfehlenswert ist es, auch in diesem Modul einen Teil der Aktivitäten auf die Reflexion und Dokumentation der eigenen Lehrtätigkeiten und der Entwicklung von Rollen- und Selbstverständnis zu verwenden. Am Ende des gesamten Weiterbildungsprogramms sollte ein eigenes Lehrportfolio erstellt worden sein.
An der Universität Siegen besteht das Vertiefungsmodul aus einer zusammenhängenden Einheit im Umfang von 60 AE und ist wie folgt aufgebaut:
Abschlussworkshop I: Erstellen eines Lehrportfolios (1 1/2 tägige Präsenzphase)
Semesterbegleitende Selbstlernphase: hier wird ein innovatives Lehrprojekt entwickelt, durchgeführt, reflektiert und im Rahmen des Lehrportfolios dokumentiert. Begleitet wird diese Phase durch kollegiale Fallberatung und individuelles Coaching durch die hochschuldidaktische Leitung des Moduls.
Abschlussworkshop II: Innovatives Lehrprojekt (eintägige Präsenzphase)
Eine Teilnahme ist möglich sobald das Basis- und Erweiterungsmodul abgeschlossen sind.

